Causa Benko

Ex-Signa-Manager verhaftet – es geht um Millionen

Gegen den 49-Jährigen werden schwere Vorwürfe erhoben. Er soll ganze 8,4 Millionen Euro nicht zurückgezahlt haben.
Newsdesk Heute
26.03.2026, 19:34
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Es ist das nächste brisante Kapitel im Fall der Signa-Pleite rund um den Immobilieninvestor René Benko: Diesmal steht jedoch nicht Österreich im Fokus. Wie die Staatsanwaltschaft Berlin am Donnerstag vermeldete, klickten für einen 49-Jährigen die Handschellen.

Bei dem Mann soll es sich demnach um Manager der insolventen Immobilien-Gruppe handeln. Dem Mann wird Untreue in vier Fällen zur Last gelegt. Knapp ein halbes Jahr vor dem Signa-Zusammenbruch soll er im Frühjahr 2023 als Vertretungsberechtigter zweckgebundene Darlehen in der Höhe von zehn Millionen Euro an andere Firmen des Konstrukts weitergegeben haben.

49-Jähriger wieder frei

Dies sei jedoch ohne das Wissen der Geldgeber passiert. Ganze 8,4 Mio. Euro davon habe er nie zurückgezahlt. Daher wurde der 49-Jährige von der Berliner Polizei verhaftet. Inzwischen befinde sich der Ex-Manager unter strengen Meldeauflagen wieder auf freiem Fuß, berichtet die "Presse".

Der Fall der Signa führte auch in Deutschland zu Ermittlungen. Der Immobilien-Gruppe gehörten dort die Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof, das Berliner Luxuskaufhaus KaDeWe und der unvollendete Hamburger Elbtower.

Die Signa-Insolvenz gilt mit Forderungen in zweistelliger Milliardenhöhe als größte Pleite in der österreichischen Wirtschaftsgeschichte. Firmen-Gründer Benko wurde bereits im Jänner 2025 festgenommen und befindet sich seither in Untersuchungshaft.

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