Die mutmaßliche "MeToo"-Causa rund um Musiker Christopher Seiler beschäftigt derzeit die österreichische Musikszene. Gegen den Sänger wird nach einer Anzeige einer Frau ermittelt.
Die Staatsanwaltschaft Wien bestätigte laut "Krone", dass ein entsprechendes Verfahren läuft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Auch Seilers Manager Fritz "Fire" Strba bestätigte gegenüber "Heute" die laufenden Ermittlungen und betonte die Zusammenarbeit mit den Behörden.
"Wir können die Ermittlungen bestätigen und kooperieren vollumfänglich mit den zuständigen Behörden. Es war ein Abend in privatem Rahmen, nach dem Fragen offen sind, die jetzt sorgfältig geklärt werden müssen. An dieser Aufklärung wirken wir selbstverständlich mit. Den weiteren Verlauf der Ermittlungen müssen wir nun abwarten", erklärte er auf "Heute"-Anfrage.
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Hier findest du sie:
Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555
Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247
Rat auf Draht: 147
Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20
Gewaltschutzzentren: +43 1 585 32 88
Weisser Ring: 0800 112 112
TelefonSeelsorge – Notruf 142 (täglich 0-24 Uhr)
Laut einem Bericht der "Krone" plant Seilers Manager, bei der Staatsanwaltschaft Einsicht in die Akten zu beantragen.
So will er sich einen Überblick über den aktuellen Stand der Ermittlungen und die bisherigen Vorwürfe verschaffen. Christopher Seiler selbst will sich erst wieder öffentlich äußern, sobald die Untersuchungen abgeschlossen sind.