Die Oberbank alarmiert ihre Kunden: Unbekannte Täter geben sich als das Institut aus. In den Nachrichten teilen sie mit, im Postfach des Kontoinhabers könne ein Auszug über Ausgaben und Einnahmen eingesehen werden. Folgt man den Anweisungen, erlebt man eine böse Überraschung.
Die Bank warnt: Phishing-Mails zielen häufig darauf ab, sich Finanzinformationen, Zugangsdaten oder andere sensible Daten zu ergaunern.
Im aktuellen Fall nützen die Betrüger einen Link, der die Kontoinhaber auf eine Internet-Seite weiterleitet. Dort werden dann die Informationen abgefragt.
„"In den E-Mails werden Sie aufgefordert, auf einen Link für einen neuen Kontoauszug zu klicken. Kommen Sie dieser Aufforderung keinesfalls nach", heißt es in der Warnung der Bank.“
Absender ist die Adresse "[email protected]". Sie gibt sich als "www.oberbank.at" aus. Die Bank rät dringend, das Mail zu ignorieren und sofort zu löschen.
Eine Warnung vor falschen Mails hat kürzlich auch das Finanzministerium herausgegeben. Betrügerische SMS und E-Mails, die vermeintlich vom BMF kommen, nehmen immer mehr zu.
Die Nachrichten stellen den Empfängern eine Steuerrückerstattung von 730,30 Euro in Aussicht. Um diese zu erhalten, müssten nur persönliche Daten bekanntgegeben werden. "Heute" berichtete.