Abzocke! User verlangen 150 Euro für LASK-Ticket

150 Euro verlangt ein Anbieter auf willhaben für ein Ticket.
150 Euro verlangt ein Anbieter auf willhaben für ein Ticket.Bild: Privat
Im Netz werden Tickets für das LASK-Match gegen Basel angeboten. Die Verkäufer verlangen dafür aber mit 150 Euro mehr als das Vierfache des ursprüngliches Preises.
Am Dienstag (20.30 Uhr) kann der LASK im Heimspiel gegen Basel (CH) den Aufstieg ins Champions-League-Playoff schaffen. Und natürlich wollen sich die Fans dieses Highlight nicht entgehen lassen.

Die Partie ist mit 14.000 Zusehern seit Tagen restlos ausverkauft. Vielen bleibt nur der Platz auf der eigenen Couch vor dem Fernseher (der ORF überträgt die Partie live).

Genau diese Not-Situation will so manch ein "Fan" nun ausnutzen. Denn wie "Heute"-Recherchen ergaben, werden derzeit im Internet auf Verkaufsplattformen wie "willhaben" und "Shpock" zu horrenden Preisen angeboten.

CommentCreated with Sketch.4 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "Keine Verhandlungen möglich"



So schrieb beispielsweise ein User, er haben acht Karten für das restlos ausverkaufte Match auf der Gugl. Er prahlte damit, die Karten seien direkt auf Höhe der Mittellinie mit bester Sicht auf das Spielfeld.

Einziger Haken: Pro Ticket verlangt der Verkäufer 150 Euro (Ursprünglicher Verkaufspreis lag bei 36 Euro). Der Anbieter wollte somit mehr als das Vierfache dafür haben.

Weniger kamen für ihn auch nicht in Frage. Direkt in der Anzeige schrieb er nämlich: Fixpreis, keine Verhandlungen oder Preisvorschläge.

Laut Heute-Infos wurde dieser dubiose Anbieter dem Verein bereits gemeldet. Die Tickets sollen schon gesperrt worden sein.

Aktuell gibt es aber immer noch ein Inserat auf willhaben. Demnach will ein Salzburger vier Tickets für das Basel-Match los werden. Dieser zeigt sich aber nicht ganz so gierig. Er verlangt "nur" 120 Euro pro Karte.

Und auf Shopck steht noch eine Karte für 85 Euro zum Verkauf.

"Heute" fragte bei Teammanager Georg Hochedlinger nach. Er sagt: "Uns sind einige Fälle bekannt. Die betroffenen Karten wurden gesperrt. Um alles weitere wird sich unsere Rechtsabteilung kümmern."



(mip)

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