Gefahr für Allergiker

Achtung: Wespen-Invasion ab jetzt erwartet

Experten rechnen heuer mit vielen Wespen. Vor allem Allergiker sollten vorbereitet sein und ihr Notfallset dabeihaben.
Österreich Heute
08.07.2026, 13:15
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Sie sind bereits vermehrt sichtbar, doch das ist erst der Anfang. Geht es nach Experten, dürfte der Sommer besonders viele der gelb-schwarzen Insekten bringen. Vor allem heißes und trockenes Wetter sorgt dafür, dass sich Wespen gut entwickeln und besonders aktiv werden.

Wie viele Tiere tatsächlich unterwegs sein werden, hängt allerdings vom weiteren Wetterverlauf ab. "Bei den Wespen ist es so, dass es vor allem davon abhängt, ob sie am Anfang des Jahres im Frühling gute Stöcke bilden können, ob da das Wetter gut ist. Die Aktivität ist nur viel höher, wenn es heiß ist", erklärt Insektenexperte Martin Lödl vom Naturhistorischen Museum im ORF.

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Viele Menschen reagieren nervös, wenn eine Wespe um den Tisch oder das Getränk kreist. Genau das sollte man aber vermeiden. "Wenn einen eine Wespe umschwirrt, dann bitte nicht nervös werden. Sie schaut nur nach, ob es was Neues gibt. Leichte Abwehrbewegungen und sie wird wegfliegen", rät Lödl.

Für rund 300.000 Menschen in Österreich können Wespen- oder Bienenstiche allerdings gefährlich werden. Sie reagieren allergisch auf das Gift und sollten deshalb immer vorbereitet sein. "Allergiker sollten auf jeden Fall ihre Notfallsets dabei haben", sagte Lödl in Radio Wien.

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Für die meisten Menschen ist ein Stich zwar schmerzhaft, aber nicht gefährlich. Gunter Sturm, Leiter des Allergieambulatoriums Reumannplatz, erklärt im ORF-Radio: "Wird ein normal empfindlicher Mensch von einer Biene oder Wespe gestochen, bildet sich durch die Wirkung des Giftes rund um die Stichstelle eine gerötete Schwellung, die mehr oder weniger stark schmerzt oder juckt. Das ist unangenehm, aber eine normale Reaktion auf die toxischen Bestandteile des Giftes. Die Schwellung klingt normalerweise innerhalb von 24 Stunden wieder ab."

Nicht nur Wespen profitieren vom bisherigen Wetter. Auch für Honigbienen hat das Jahr gut begonnen. Die Winterverluste waren laut Lödl sehr gering, weil der Winter mild war. Dazu kommt eine üppige Pflanzenblüte, die den Bienen reichlich Nahrung bietet. "Die Honigbienen sind ja Haustiere, keine Wildbienen. Denen geht es an sich gut, wenn das Wetter gut ist und wenn nicht gerade irgendeine Erkrankung der Stöcke vorhanden ist."

{title && {title} } red, {title && {title} } 08.07.2026, 13:15
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