Der Papillon-Rüde Lazare galt mit seinen 30 Jahren als vermutlich ältester Hund der Welt. Jetzt ist der kleine Zwergspaniel in einer Tierklinik im französischen Allonzier-la-Caille gestorben.
Erst vor wenigen Wochen hatte der betagte Vierbeiner nach dem Tod seiner langjährigen Besitzerin ein neues Zuhause gefunden. Die 29-jährige Ophelie Boudol nahm ihn aus einem Tierheim bei Annecy auf - obwohl der Hund sogar älter war als sie selbst.
Wie die "Bild" berichtet, verschlechterte sich Lazares Zustand plötzlich. "Er ist gestern Nacht langsam in meinen Armen eingeschlafen", sagte seine Besitzerin gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.
Der kleine Hund habe vor seinem Tod nicht leiden müssen.
Trotz seines hohen Alters beschrieb sein Frauchen Lazare als sehr anhänglich und neugierig. Der kleine Papillon war fast blind und taub, hatte keine Zähne mehr und trug Windeln. Seine Besitzerin nannte ihn liebevoll "unser kleines Opa-Baby".
Dass Lazare tatsächlich so alt war, daran bestehe laut der französischen Tierschutzorganisation SPA kein Zweifel. Sein Geburtsdatum vom 4. Dezember 1995 sei über Mikrochip und Zuchtregister überprüft worden.
Der bisherige Rekordhalter, der portugiesische Rüde Bobi, starb 2023 angeblich im Alter von 31 Jahren. Guinness World Records zog den Eintrag später zurück, da es nicht genügend Belege für Bobis Alter gab.
...