"Mach mein Ding"

Bier-Wirbel bei ÖFB-Sponsor nach Arnautovic-Alleingang

ÖFB-Star Marko Arnautović ist neues Testimonial von Egger. Das sorgt für Verwunderung, denn offizieller Bierpartner des ÖFB ist weiterhin Stiegl.
Sport Heute
01.04.2026, 15:56
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Er ist das neue Testimonial der Privatbrauerei Egger: ÖFB-Star Marko Arnautović! Ab Mitte April wird es eine limitierte Edition der 0,5-Liter-Dose mit dem Gesicht des Rekordtorschützen der österreichischen Nationalmannschaft geben. "Marko Arnautović ist eine Persönlichkeit mit Ecken und Kanten – genau das macht ihn so interessant", hieß es in einer Aussendung des Unternehmens. Arnautović selbst meinte dazu humorvoll: „Meine Aufgabe ist es, den Jungs in die USA ein paar Kisten mitzunehmen, damit wir nach den Siegen bei der WM etwas zu feiern haben.”

Ärger mit Stiegl?

Es sind Worte, die durchaus für Verwunderung sorgen. Denn der offizielle Biersponsor des ÖFB ist nicht Egger, sondern die Salzburger Brauerei Stiegl. Noch im Oktober des vergangenen Jahres wurde das Sponsoring um drei weitere Jahre verlängert. "Mit der Verlängerung der Kooperation bis Ende 2027 setzen Stiegl und der ÖFB ein Zeichen für Kontinuität und Beständigkeit", betonte damals der Aufsichtsratsvorsitzende Josef Pröll. Noch vor nicht allzu langer Zeit war Arnautović selbst in einem TV-Spot der Salzburger zu sehen. Nicht zu vergessen sind die ikonischen Fahnen bei Länderspielen.

Auf die Situation angesprochen, versuchte man sich bei Egger in Humor zu üben: "Marko steht für so viel mehr als nur der Spieler der Nationalmannschaft zu sein. Ob jetzt eine andere Biermarke Partner des ÖFB ist, habe ich gar nicht auf dem Schirm", so Ralph Hofmann, CCO der Privatbrauerei Egger. Ein Satz, der tief blicken lässt.

Auch Arnautović selbst sieht keine Probleme in der Zusammenarbeit mit den Niederösterreichern: "Ich muss sagen, mir schmeckt das Bier wirklich gut. Ich habe immer mein eigenes Ding gemacht. Dass ich jetzt auf der Dose bin, gefällt mir natürlich auch." Selbst wenn sich der ÖFB-Rekordtorschütze freut, bleibt ein fader Beigeschmack – und Freunde wird er sich beim ÖFB damit auch nicht gemacht haben.

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