Ärger über Sinneswandel der Experten bei Coronagipfel

Die vier Hauptdarsteller des Ost-Gipfels: Mikl-Leitner (NÖ); Minister Anschober; Doskozil (Bgld); Ludwig (Wien)
Die vier Hauptdarsteller des Ost-Gipfels: Mikl-Leitner (NÖ); Minister Anschober; Doskozil (Bgld); Ludwig (Wien)GEORG HOCHMUTH / APA / picturedesk.com
Der gestrige Corona-Ostgipfel in Wien sorgte auch Ärger. Grund: Die geänderte Einschätzung einiger Experten binnen 24 Stunden.

Der Ost-Gipfel mit Johanna Mikl-Leitner (VP) aus NÖ, Hans-Peter Doskozil (SP) aus dem Burgenland, Michael Ludwig (SP) aus Wien und Rudolf Anschober (Grüne) zog sich von Dienstag 19.30 Uhr bis weit nach Mitternacht - mehr dazu lesen Sie hier.

"Experten wollten harten Lockdown"

"In der Sitzung am Montag wurde noch mit keiner Silbe ein Lockdown thematisiert. Es braucht etwas mehr Verlässlichkeit", heisst aus Verhandlerkreisen. "Für teilweisen Ärger sorgte die geänderte Einschätzung einzelner Experten, die noch 24 Stunden davor am Montag, keinen Lockdown gefordert hatten. Gestern traten aber diese Experten massiv für einen harten zwei- bis dreiwöchigen Lockdown für ganz Österreich, mit Ausnahme von Vorarlberg, ein", so aus Verhandlerkreisen weiter.

Absage an langen Lockdown

"Die kritische Situation in Intensivstationen in Wien war ein wichtiges Thema. Wien ist ein wichtiger Gesundheitsversorger für die Ostregion und darüber hinaus. Dementsprechend wurden sinnvolle Maßnahmen gesetzt, aber einem harten Lockdown über Wochen wurde ganz klar eine Absage erteilt", so aus Verhandlerkreisen weiter.

Die gesetzten Maßnahmen ab Samstag und über Ostern finden Sie hier.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account lie Time| Akt:
CoronavirusJohanna Mikl-LeitnerHans Peter DoskozilMichael LudwigRudolf Anschober

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen