Partei-Nachwuchs rebelliert

AfD-Jugend watscht Weidels Euro-Ausstieg ab

Die AfD-Nachwuchsorganisation Generation Deutschland distanziert sich vom harten Euro- und Schengen-Kurs der Parteichefin Alice Weidel.
Newsdesk Heute
29.08.2026, 16:37
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Die Jugendorganisation der deutschen AfD geht auf Distanz zum klaren Euro-Ausstiegskurs ihrer Mutterpartei. GD-Chef Jean-Pascal Hohm positioniert sich klar gegen die Linie der Parteispitze.

"Wir wollen keinen deutschen Euro-Austritt, sondern die bestehenden Konstruktionsmängel des Euro-Systems beheben", sagte Hohm. Der AfD-Nachwuchs will sich dazu bei einem Bundeskongress in Magdeburg offiziell positionieren.

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Wie n-tv unter Berufung auf die "Bild"-Zeitung berichtet, heißt es im Entwurf einer Erklärung: "Der Euro hat den Binnenmarkt gestärkt, weist jedoch erhebliche Konstruktionsmängel auf." Von einem Ausstieg aus dem Euro ist dort nicht die Rede.

Auch bei Schengen auf Gegenkurs

Auch beim Thema Migration schlägt GD-Chef Hohm andere Töne an als die Parteichefin. Während Weidel einen Austritt aus dem Schengener Abkommen fordert, sagt er: "Wir wollen, dass Deutschland Teil des Schengen-Raums bleibt."

Die Generation Deutschland wurde im vergangenen Jahr in Gießen neu gegründet, nachdem die frühere AfD-Nachwuchsorganisation Junge Alternative aufgelöst worden war. Die JA war ein weitgehend eigenständiger Verein, auf den die AfD nur begrenzt Zugriff hatte.

Beim Bundeskongress in Magdeburg wird auch der AfD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, erwartet. Die AfD war 2013 als eurokritische Partei gegründet worden.

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