Treffen mit AfD-Chefin

Brisante Weidel-Forderungen – hier macht FPÖ nicht mit

AfD-Chefin Alice Weidel war zu Gast bei der FPÖ. Bei jeder ihrer Forderungen aus dem ZDF-Sommerinterview gehen die Freiheitlichen nicht mit.
Newsdesk Heute
24.08.2026, 20:19
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Das ZDF-Sommerinterview mit AfD-Chefin Alice Weidel sorgte für Aufsehen – nicht nur wegen der Location. Das Gespräch fand nämlich in Wien statt. Weidel hatte sich dort auch mit Kickl-Vize Susanne Fürst und FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker. Zu Beginn des Sommerinterviews streute Weidel den Freiheitlichen Rosen aus.

Man könne von der FPÖ einiges lernen. Besonders positiv hob sie die steirische Landesregierung unter der Führung von Mario Kunasek(FPÖ) hervor. Dieser mache einen "unglaublich guten Job".

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Das fordert Weidel

Dann holte Weidel zum Rundumschlag aus. Sie bezeichnete deutsche Regierung als "Flachzangen". Des Weiteren würde Deutschland derzeit "kaputt gemacht" werden. Die AfD-Chefin forderte den Austritt aus dem Euro, den sie als "Weichwährung" bezeichnete, und dem Schengen-Raum. Zudem sollen 1,3 Millionen Syrer abgeschoben werden – Einbürgerungen müssten gestoppt werden, so Weidel.

Abschließend ließ sich die AfD-Chefin noch zu einer Prognose für Österreich hinreißen: "Und ich kann Ihnen sagen: Wenn die FPÖ hier gewinnt in Österreich, wird auch dieses ganze Zeug abgeschafft." Sprach Weidel etwa auch mit der FPÖ über diese Themen?

Darum ging's beim Treffen

Gegenüber der "Krone" hieß es seitens der Freiheitlichen, dass es bei dem Treffen um "Erfahrungen aus den Regierungsbeteiligungen auf Länderebene" ging. Auch über "die Koalitionsverhandlungen und die Auswirkungen des Digital Services Act sowie über Debanking als Waffe gegen regierungskritische Stimmen" sei gesprochen worden.

Allerdings ist man nicht bei allen Punkten mit Weidel auf einer Linie. So lehne die FPÖ einen Austritt aus dem Euro und dem Schengen-Raum ab. Dies stehe nicht zur Debatte. Anders sieht es bei den Abschiebungen und der EU-Kritik aus. Hier vertrete man dieselbe Meinung.

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