Bereits im Juli war über die Agentur des älteren Arnautovic-Bruders ein Konkursverfahren eröffnet worden. Seit Mittwoch ist nun das Ausmaß klar: 300.000 Euro an Forderungen an die Spielervermittleragentur werden anerkannt, wie Gerhard Weinhofer, der Geschäftsführer von Creditreform, der APA bekannt gab. Ursprünglich waren sogar 730.000 Euro an Forderungen eingebracht worden, wovon aber nicht einmal die Hälfte anerkannt wurde.
Trotz der Pleite soll die "ARNA Sports"-Agentur des Arnautovic-Bruders aber weitergeführt werden. Dafür müssten die Forderungen aller Gläubiger vollumfänglich beglichen werden, erklärte Weinhofer demnach weiter.
Eine Entscheidung darüber werde aber erst in den nächsten Wochen fallen. Unklar ist außerdem, woher die finanziellen Mittel dafür kommen sollen.
Daniel Arnautovic ist als Spielerberater seines Bruders Marko Arnautovic tätig. Der ÖFB-Teamstürmer steht noch bis Saisonende bei Inter Mailand unter Vertrag.