Aguero greift Linienrichterin ins Genick – darf er das?

Sergio Aguero im Clinch mit Sian Massey-Ellis.
Sergio Aguero im Clinch mit Sian Massey-Ellis.Screenshot
Aufregung um Sergio Aguero! Der Star von Manchester City griff einer Schiedsrichter-Assistentin an den Nacken. Der Wogen gehen hoch.

Fußball-Star Sergio Aguero löste mit einer Aktion im Premier-League-Hit Manchester City gegen Arsenal (1:0) eine heftige Diskussion aus. Der Stürmer der "Citizens" war mit einer Out-Entscheidung der Linienrichterin nicht einverstanden. Der 32-Jährige ging zu ihr hin, reklamierte – und griff Sian Massey-Ellis an den Nacken. Die Assistentin "befreite" sich und ging weg.

Konsequenzen gab es für Aguero keine, das Spiel lief weiter. Laut Regelwerk hätte er zumindest Gelb sehen müssen. In den sozialen Medien wurde der Zwischenfall heftig diskutiert. Kritiker meinen, dass der Kicker ganz klar eine Grenze überschritten habe – vor allem, da es sich bei der Unparteiischen um eine Frau handelt. 

"Unnötig und bevormundend"

Arsenal-Ikone Ian Wright twitterte: "Was war das? Unnötig und bevormundend, sehr unangenehm." Ex-Teamstürmer Gary Lineker sagte zur BBC: "Aguero hätte sie nicht berühren sollen."

City-Trainer Pep Guardiola nahm seinen Spieler in Schutz. "Kommt schon, Leute. Sergio ist der netteste Mensch, den ich je in meinem Leben getroffen habe. Sucht nach Problemen in anderen Situationen, nicht in dieser."

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Manchester City

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