Am Dienstag legte Eisregen den Flughafen Wien-Schwechat zeitweise lahm – mit spürbaren Folgen für Reisende: Flugausfälle, Umleitungen und teils stundenlange Verspätungen sorgten für Chaos. Betroffene Passagiere werden in diesem Fall jedoch nicht entschädigt.
Besonders hart traf es die Austrian Airlines: Mehr als 8.000 AUA-Passagiere waren von gestrigen Flugstreichungen und Umleitungen betroffen, nachdem der Hauptstadtflughafen wegen der Wetterlage gesperrt werden musste, berichtet "Austrian Wings".
Zum Vergleich: Im Schnitt nutzen den Flughafen Wien täglich rund 82.000 Reisende. Damit dürften insgesamt zehntausende Passagiere von dem Wetterchaos betroffen gewesen sein.
Finanziell können Betroffene daraus jedoch nichts ableiten. Denn anders als bei Verspätungen, die etwa durch organisatorische Probleme entstehen, fällt die wetterbedingte Sperre unter "höhere Gewalt". Da die Schließung aus Sicherheitsgründen zwingend notwendig war, müssen Fluglinien und Flughafen in solchen Fällen keine Entschädigung zahlen.