In einem schlichten Raum im dritten Stock des Hochhauses Dampfschiffstraße 4 im dritten Wiener Bezirk wurden sie durchforstet: jene Akten, die über das Schicksal von Karl-Heinz Grasser und anderen Verdächtigen in der Buwog-Affäre entscheiden werden.
66.000 Seiten wurden von der Korruptionsstaatsanwaltschaft gesichtet, gescannt und ans Parlament geliefert. Dort wird die Buwog ab Mai behandelt. Ausschuss-Chefin Gabriela Moser (Grüne) zu "Heute": "Ich habe mich am Wochenende nochmals durch den Aktenberg gearbeitet und bin auf höchst brisante Dinge gestoßen."
Mehr darf sie nicht verraten. Kernfrage: Hat Grasser als Minister für den Verkauf von Buwog-Wohnungen Provisionen kassiert?
P. Reidinger