Aktion scharf am Schulweg

Während der Geburtenknick in den Klassenzimmern von Oberösterreichs Volks- und Hauptschulen für gelichtete Reihen sorgt, bevölkern ab heute, Montag, fast 5000 Oberschüler mehr die Öffis im Land ob der Enns. Exekutive und Land Oberösterreich reagieren mit einer Aktion scharf auf die Gefahrenquelle Schulweg.
Die Appelle von Verkehrslandesrat Hermann Kepplinger (SPÖ) und Bildungslandesrätin Doris Hummer (ÖVP) fallen denkbar klar aus: Gerade jetzt, zu Schulbeginn, sind Straßenverkehrsteilnehmer besonders gefordert, auf die Kleinsten zu achten. Fußgeherübergänge, Schulbushaltestellen und die Bereiche in unmittelbarer Nähe von Schulen zählen zu den am meisten gefährdeten Bereichen. Die Exekutivorgane erhielten den Auftrag zu verstärkter Überwachungstätigkeit.

Tatsächlich fällt im heute beginnenden Schuljahr die Zahl der Pflichtschüler in den Volks- und Hauptschulen (inklusive der Polytechnischen Lehrgänge und Sonderschulen) mit insgesamt 109.653 deutlich geringer (minus 2,7 Prozent) aus, als in den Vorjahren. Fast 14.000 Mädchen und Buben besuchen erstmals eine der 573 Volksschulen Oberösterreichs.

Fast 7000 kämpfen mit einem Nachzipf

Umgekehrt bleibt der Zulauf auf die mittleren und höheren Schulen ungebrochen. Zwischen 6,2 Prozent und 9,1 Prozent betragen die Zuwachsraten an den insgesamt 119 AHS, HTLs, HAKs und Bundesanstalten für Kindergartenpädagogik in Oberösterreich. Mit 67.282 Oberstufenschülerinnen und -schülern wird der Vorjahreswert gleich um 4806 Jugendliche übertroffen.

Nervenkraft vor dem Schulstart brauchen 6820 Mittelschüler: Sie stehen zur Wiederholungsprüfung an!

Über das laufende Schulmodell Oberösterreich berichtet Schulratspräsident Fritz Enzenhofer: Im jetzt beginnenden Schuljahr verfügt Oberösterreich über 47 Standorte der Neuen Mittelschule mit insgesamt 168 Klassen.

Carlo Korosa
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