Ein Wiener Aktivist und Modedesigner wollte den Freitag (13. Oktober 2023) für eine Aufsehen erregende Aktion nutzen. Max Weißenböck wollte sich um 14.00 Uhr am Wiener Stephansplatz für 24 Stunden an ein drei Meter hohes Kreuz hängen und sich somit Wind und Wetter aussetzen lassen. Doch aus dem geplanten Vorhaben wird nun nichts, das geht aus einer Medienmitteilung am Donnerstag hervor.
"Angesichts der aktuellen weltpolitischen Eskalation möchte er aber keinesfalls missverstanden werden und sagt somit die Aktion kurzfristig ab", heißt es in der Aussendung wörtlich. "In den letzten Tagen hat sich gezeigt, wie wichtig es ist sich für Toleranz einzusetzen, unterschiedliche Glaubensansichten zu respektieren und zusammen zu halten. Deswegen sage ich meine für morgen geplante Aktion am Wiener Stephansplatz ab. Ich möchte in dieser akuten weltpolitischen Lage kein falsches Zeichen setzen", so Weißenböck.
Weißenböck, der nicht nur als Aktivist und Influencer tätig ist, betätigt sich aus als Modedesigner. Seine Aktion sollte wohl das Augenmerk auch sein Label MAM und dessen neue Kollektion "Jesus cries" legen. Um 6.06 Uhr wird am Freitag die Vorbestellung für die neuen Kleidungsstücke starten. 50 Prozent der Nettoeinnahmen aus der Kollektion werden ans Jugendrotkeuz gespendet, versprach der Modedesigner in einer vorangegangenen Mitteilung.