In den vergangenenTagen haben sich in Kärnten vermehrt Anzeigen bezüglich Anrufen von unbekannten Personen, die sich als Polizisten ausgeben, gehäuft. Auch am Dienstag gab es bereits mehrfache Anzeigen dazu, heißt es seitens der LPD Kärnten in einer entsprechenden Presseaussendung. Das Problem tritt aktuell derart gehäuft auf, dass die Polizei "nochmals um Medienverlautbarung ersucht, um die Bevölkerung auf diese Betrugsmasche mit falschen Polizisten aufmerksam zu machen bzw. sie zu sensibilisieren".
In der Mitteilung schildert die Polizei den klassischen Ablauf einer solchen Betrugsanbahnung.
► Telefonanrufer geben sich als falsche Polizisten aus.
► Sie fragen nach vorhandenen Wertgegenständen, Schmuck sowie Bargeld und Sparbüchern.
► Die falschen Polizisten erzählen dem Opfer, dass zum Beispiel eine Einbrecherbande in der Umgebung ihr Unwesen treibe und als nächstes bei der oder dem Angerufenen einbrechen würden.
► Die falschen Polizisten verlangen, dass ihnen diese Wertgegenstände bzw. Vermögenswerte ausgehändigt werden, damit diese nicht von anderen gestohlen werden können. Aus diesem Grund wird ein Polizist in zivil bei den Anrufern vorbeikommen, um und die Gegenstände entgegenzunehmen und in Sicherheit zu bringen.
Personen, die angerufen werden sollten in diesen Fällen:
► sofort auflegen und den Vorfall über die Notrufnummer 133 der Polizei anzeigen
► keinesfalls Angaben über vorhandenes Bargeld, Wertgegenstände wie Gold, Schmuck oder Sparbücher machen
► keine Wertgegenstände oder Bargeld an unbekannte aushändigen