Fussball

Papa pokert mit Bayern: Will Alaba 20 Millionen Euro?

Der FC Bayern und David Alaba pokern um einen neuen Vertrag. Jetzt sickern erste Details über die Verhandlungen durch. Streitpunkt: Das Geld.
Sebastian Klein
01.07.2020, 14:34

Bleibt David Alaba, sucht er ein neues Abenteuer? Diese Frage beschäftigt dieser Tage die Fans des FC Bayern. Der Publikumsliebling geht beim deutschen Rekordmeister in sein letztes Vertragsjahr. Der Klub bemüht sich um eine Verlängerung. Bisher ohne Erfolg. Gerüchte machen die Runde, wonach sich die Anzeichen auf einen Transfer verdichten.

Was steckt wirklich dahinter? Die "Sport Bild" nennt Details aus dem Poker. Demnach sei es vergangenen Mittwoch zum Treffen zwischen Vereinsvertretern und den Beratern Alabas gekommen. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Sportdirektor Hasan Salihamidzic saßen im Münchner Restaurant "Bogenhauser Hof" an einem Tisch mit Alabas Vater und Hauptagent George und dessen Partner, Star-Berater Pini Zahavi.

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Eine Einigung stehe nicht bevor. Die Gehaltsvorstellungen der beiden Parteien dürften zu weit auseinanderklaffen. Alaba soll aktuell rund 15 Millionen Euro (inklusive Prämien) pro Jahr verdienen, nun 20 Millionen fordern. Ähnliches soll sich schon bei den Verhandlungen mit Torwart Manuel Neuer zugetragen haben, die Neuer-Seite ein Angebot unter dieser Summe angenommen haben.

Interesse der Konkurrenz

Die Bayern würden demnach auch bei Alaba voraussichtlich hart bleiben, sich vom angeblichen Interesse mehrerer Top-Klubs nicht beunruhigen lassen. Paris Saint-Germain, Inter Mailand, FC Chelsea und Manchester City werden genannt. Zuletzt brachte "Rai Sport" auch Juventus Turin ins Spiel.

Die "Sport Bild" will wissen, dass den 28-Jährigen jedoch weder PSG noch die englische Premier League reizen. Er würde wohl nur bei einem Angebot von Real Madrid oder dem FC Barcelona schwach werden. Konkretes Interesse einer der beiden Klubs ist aber keines bekannt.

Ganz im Gegenteil: Papa George Alaba soll für die zweite Verhandlungsrunde in München optimistisch sein, also doch alles auf eine Verlängerung hindeuten. Zur Erinnerung: Alaba wurde im Vorjahr Vater, lebt mit seiner Partnerin Shalimar Heppner in Bayern, hat einen Wohnsitz in Kitzbühel, besucht auch seine Heimat Wien regelmäßig. Neben dem Geld und der sportlichen Perspektive wird auch sein Privatleben in den Entscheidungsprozess mit einfließen.