Alaba: "Will neue Sprache und Kultur lernen"

David Alaba
David Alabagepa
Großer Schritt für David Alaba! Nach der EM will der ÖFB-Star bei Real Madrid durchstarten. Was sind seine Erwartungen für den Sommer?

Der Ex-Bayern-Profi macht kein Geheimnis daraus, wie happy er über den Wechsel nach Spanien ist. "Da geht ein Traum in Erfüllung. Ich bin stolz darauf, es ist eine riesige Ehre für mich. Die Vorfreude ist riesig", meint er in "Sport am Sonntag".

Was bewog den gebürtigen Wiener dazu, den Bayern den Rücken zu kehren und bei den "Königlichen" anzuheuern - abgesehen vom Gehalt (Alaba soll bei Real 12 Millionen Euro jährlich kassieren)? "Nach Bayern gibt es nicht mehr viel. Sportlich ist Real der größte Klub der Welt, ich will mich menschlich aber auch weiterentwickeln, eine neue Kultur und eine neue Sprache lernen."

Bei Real ist derzeit auch der Trainerjob zu vergeben. Alaba macht sich aber keine Sorgen, sich unter einem anderen Coach nicht durchsetzen zu können. "Meine Planung war mit Zinedine Zidane als Trainer", gibt er zu. "Die Klubführung weiß jedenfalls, dass ich auf mehreren Positionen spielen kann." Druck verspüre er keinen: "Der Druck hat in sehr jungen Jahren bei der Austria begonnen, auch bei den Bayern war die Erwartung immer sehr hoch. Man lernt, damit umzugehen, und macht seine Erfahrungen damit."

Druck könnten aber auch seine Nationalteam-Kollegen bei der EM spüren. Immerhin ist die Stimmung rund um das ÖFB-Lager nicht gerade euphorisch. Alaba glaubt aber an eine gute Endrunde: "2016 war alles sehr neu und die Erwartungen waren sehr hoch. Wir haben damals zu wenig auf Kleinigkeiten geachtet, die bei so einem Turnier dazugehören. Wir haben uns jetzt aber alle weiter entwickelt. Wir haben Potenzial und das Ziel, die Gruppenphase zu überstehen."

Dafür sind drei starke Auftritte gegen Nordmazedonien, die Niederlande und die Ukraine nötig. "Das erste Spiel gegen Nordmazedonien wird sehr wichtig. Wir müssen in den Rhythmus kommen, Selbstvertrauen tanken. Aber auch bei einer Auftakt-Niederlage ist noch viel möglich", ist Alaba überzeugt. Wieviel tatsächlich möglich ist, wird sich im Turnierverlauf zeigen.

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