Tödliche „Tigermücken“ könnten Wien heimsuchen

Die gefährlichen Gelsen rücken immer weiter vor: In Tirol wurden bereits erste Exemplare gesichtet. Jetzt gibt es rund um ein Foto aus Wien Furore.

Dengue-Fieber und andere Tropen-Krankheiten können von exotischen Stechfliegen wie der Tigermücke übertragen werden. Nach den vergangenen feucht-warmen Wochen wächst jetzt die Sorge vor der Ausbreitung dieser Mosquitos auch in Österreich.

Stiche können innere Blutungen verursachen

Zuletzt erreichten "Heute" mehrere -E-Mails besorgter Wiener, die meinen asiatische Tigermücken gesehen zu haben. Und zwar nicht in Sumpfwiesen der Thaya-Auen oder der Lobau, sondern in Bezirken innerhalb des Wiener Gürtels. Tatsächlich zeigen Fotos eine frappierende Ähnlichkeit der Insekten mit eingeschleppten Arten, deren Stiche innere Blutungen mit Todesfolge herbeiführen können.

Ein Parasiten-Experte klärt auf

Hans-Peter Führer, Parasiten-Experte der Veterinärmedizinischen Universität Wien gibt freilich Entwarnung: "Die Hälfte aller Mückenarten haben Streifen auf Körperteilen, können also leicht mit Tigermücken verwechselt werden. Diese wurden allerdings noch nie in der Bundeshauptstadt geortet." Einzig entlang der Inntalautobahn (T) gab es bereits gesicherte Sichtungen.

"Mücken kommen nach Ostösterreich"

Bei der ebenfalls für gefährliche Krankheiten, die von Insekten übertragen werden, zuständigen Gesundheitsagentur AGES räumt man freilich ein: "Über kurz oder lang werden diese Mücken auch nach Ostösterreich kommen." Eine Hiobsbotschaft, die unter die sprichwörtliche Haut geht.

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