Hunderte Strohballen in Brand

Alarmstufe "B4" – noch immer 18 Feuerwehren im Einsatz

Zu einem Großeinsatz musste die Feuerwehr Samstagabend nach Wildendürnbach ausrücken – die Löscharbeiten dauern weiter an.
Erich Wessely
19.07.2026, 16:39
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Großbrand Samstagabend im Weinviertel! Am 18.7.2026 um 20.22 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Großbrand am Mitterhof in der Großgemeinde Wildendürnbach alarmiert.

Aus bislang ungeklärter Ursache geriet laut Angaben des Bezirksfeuerwehrkommandos Mistelbach ein Strohlager mit mehreren Hundert Strohballen eines Rinderzuchtbetriebs in Brand. Innerhalb kürzester Zeit stand die Lagerhalle in Vollbrand.

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Höchste Alarmstufe "B4"

Bereits bei der Alarmierung wurde die Alarmstufe "B3" ausgelöst. Aufgrund des raschen Brandverlaufs musste diese jedoch innerhalb weniger Minuten auf "B4" erhöht werden.

Im Einsatz standen vorerst zehn Feuerwehren mit 23 Fahrzeugen. Aufgrund der Nähe zur Tschechischen Republik wurden im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zusätzlich zwei tschechische Feuerwehren mit vier Fahrzeugen alarmiert.

"Zur Unterstützung der umfangreichen Löscharbeiten stehen außerdem 3 Laderfahrzeuge, 6 Güllefässer, das Atemluftfahrzeug (ALF) sowie die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Laa an der Thaya im Einsatz. Da am Brandobjekt keine ausreichende Löschwasserversorgung zur Verfügung stand, wurde ein umfangreicher Pendelverkehr zur Wasserversorgung eingerichtet. Zahlreiche Tanklöschfahrzeuge sowie die Güllefässer transportieren laufend Löschwasser zur Einsatzstelle. Die Befüllung erfolgt sowohl über das Hydrantennetz in der Ortschaft Wildendürnbach als auch über den Brunnen des Gutsbetriebs Mitterhof", hieß es.

Tiere durch Brand nicht gefährdet

Um eine Brandausbreitung zu verhindern, wurde die Lagerhalle von außen laufend gekühlt. Gleichzeitig bewässerten die Einsatzkräfte die umliegende Vegetation, um ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzenden Flächen zu verhindern. Das rund 500 Meter entfernte Wohngebäude sowie die Tiere des landwirtschaftlichen Betriebes waren zu keinem Zeitpunkt durch den Brand gefährdet.

Dankesbekundung der Bevölkerung
BFKDO Mistelbach

"Aufgrund der gewaltigen Menge an gelagerten Strohballen wird der Einsatz voraussichtlich noch mehrere Stunden andauern, bis sämtliche Glutnester freigelegt und vollständig abgelöscht sind", teilte das Bezirksfeuerwehrkommando mit.

Auch am Tag nach der Alarmierung standen die Einsatzkräfte am Mitterhof in der Großgemeinde Wildendürnbach weiterhin im umfangreichen Brandeinsatz.

Mit Stand 15:30 Uhr, am Sonntag, 19. Juli, waren seit Einsatzbeginn insgesamt 145 Atemschutztrupps im Einsatz, um das Brandgut abzulöschen. Zur Unterstützung der Löscharbeiten kommen weiterhin mehrere Teleskoplader sowie landwirtschaftliche Geräte zum Einsatz. Damit wird das Stroh laufend aus der Lagerhalle auf ein angrenzendes Feld verbracht, wo es gezielt abgelöscht wird.

18 Feuerwehren noch immer im Einsatz

Aktuell befinden sich 18 Feuerwehren mit über 100 Einsatzkräften an der Einsatzstelle. Ebenfalls im Einsatz stehen Kräfte der Polizei sowie des Roten Kreuzes.

"Brand aus" kann zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht gegeben werden. Die Löscharbeiten werden voraussichtlich noch länger andauern.

{title && {title} } wes, {title && {title} } 19.07.2026, 16:39