Während der vierten Sonderprüfung Pössnitz – Panoramastraße II passierte es. Albert von Thurn und Taxis mit seinem Skoda Fabia RS Rally2 von der Strecke ab und stürzte laut ersten Informationen rund 50 Meter in die Tiefe.
Der Wagen wurde dabei schwer beschädigt, Pilot und Beifahrerin Jara Hain waren im Auto eingeklemmt. Die Rennärztin war rasch an der Unfallstelle, auch die nachfahrenden Piloten wurden sofort gewarnt. Die Etappe wurde laut "Kleine Zeitung" neutralisiert zu Ende gefahren.
Für den 42-jährigen Deutschen wurde danach ein Rettungshubschrauber angefordert. Er kam mit Verletzungen unbestimmten Grades im Bereich des Rückens ins Krankenhaus nach Graz. Auch Co-Pilotin Hain klagte über Schmerzen an der Wirbelsäule und wurde ins LKH Wagna gebracht. Feuerwehr und Einsatzkräfte bargen das Unfallauto schließlich mit einem Kran.
Trotz des schweren Unfalls ging die Rallye mit dem fünften Teilstück weiter. An der Spitze lag zu diesem Zeitpunkt Michael Lengauer (Skoda Fabia RS Rally2). Er hatte zuvor die ersten drei Prüfungen gewonnen und damit Seriensieger Simon Wagner (Hyundai i20N Rally2 Step2) vorerst hinter sich gelassen.
Schon im Vorjahr hatte es bei der Rebenland Rallye einen spektakulären Crash gegeben. Damals schoss Mitja Glasenčnik mit seinem Boliden durch die Reben beim Buschenschank Kollerhof Lieleg.