Algorithmus: Jetzt gibt es keine neue Melodie mehr

Zwei Programmieren gelang es einen Algorithmus zu entwickeln, der alle möglichen Melodien der Welt sammelte.
Musik ist eine Wissenschaft. Das zeigt das Experiment zweier Programmierer allzu deutlich, die Künstlern mithilfe von Technologie eine Möglichkeit schaffen wollten die komplizierte Urheberrechtsthematik zu umgehen.

Computer generiert 300.000 Melodien pro Sekunde

Das schafften sie, indem ein Computer alle möglichen Kombinationen von Melodien generierte und sie diese ohne Anspruch auf Urheberrechte öffentlich zugänglich machten. Dies gelang ihnen mithilfe eines Algorithmus, den sie so entwickelten, dass er jede mögliche Kombination von acht Noten in einer Länge von zwölf Tönen ermittelte. So entstanden 300.000 verschiedene Melodien pro Sekunde.

Ihnen haben wir es zu verdanken, dass es keine Melodie mehr gibt, die es nicht gibt, denn sie haben sämtliche möglichen Optionen auf einer Festplatte gesammelt. Diese sind nun (in Zahlenform, nicht Notenform, um vor Gericht wirksamer zu sein) für alle frei verfügbar. Die beiden Erfinder möchten damit die Copyright-Gesetzeslage revolutionieren. Damien Riehl, der auch als Urheberrechtsanwalt tätig ist, uns seinen Kollegen Noah Rubin sahen es als ihre Mission die kreative Freiheit aller Künstler zu garantieren. Sie selbst sind auch Musiker und wollten verhindern, dass es zu fehlerhaften Klagen wegen Urheberrechtsverletzungen kam.

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