Polizisten bemerkten gegen 6.50 Uhr auf der A23 einen Klein-Lkw, der die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h um 40 km/h überschritten hatte. Als die Polizisten den Lenker anhalten wollten, wechselte der 24-Jährige im letzten Moment den Fahrstreifen, überfuhr eine Sperrfläche und versuchte sich der Anhaltung über die Abfahrt Handelskai zu entziehen.
Mehrmals versuchten die Beamten den flüchtenden Lenker anzuhalten. Der 24-Jährige fuhr gegen eine Einbahn, überfuhr mehrere Kreuzungen bei Rotlicht und missachtete Stoppschilder. Die Polizisten konnten eine Überschreitung der höchstzulässigen Geschwindigkeit im Ortsgebiet um 101 km/h feststellen. Schließlich setzte der Lenker seine Flucht zu Fuß fort und konnte kurze Zeit später gestoppt werden.
Ein Alkomattest ergab einen Messwert von 1,06 Promille. Schlussendlich wurde dem 24-Jährigen der Führerschein an Ort und Stelle vorläufig abgenommen. An dem Klein-Lkw stellten die Beamten zudem gravierende technische Mängel fest. Dem 24-Jährigen droht ein umfangreiches verwaltungsstrafrechtliches Verfahren und ein längerfristiger Entzug seines Führerscheins.