"Protestaktion"

Alkohol-Verbot am Westbahnhof sorgt für Lacher

Jetzt gelten sie, die strikten neuen Regeln im Bereich des Westbahnhofs und der Gumpendorfer Straße. Doch die Maßnahmen treffen auf Protest.
Justine Gull
08.05.2026, 14:50
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Kuriose Protestaktion in Wien! Die neuen Maßnahmen am Westbahnhof und an der U6-Station Gumpendorfer Straße sorgten bereits vor ihrem Start für Gesprächsstoff und offenbar auch für Humor bei den Wienern.

Ab Freitag (8. Mai) gilt in diesen Zonen ein strenges Alkoholverbot. Damit will die Polizei gegen Alkoholmissbrauch, Konflikte im öffentlichen Raum und Drogenkriminalität vorgehen. Doch viele Wiener scheinen zu der neuen Regelung bereits eine ziemlich klare Meinung zu haben.

Ein "Heute"-Leser ging kurz nach Mitternacht an einem der neu angebrachten Hinweisschilder vorbei und staunte nicht schlecht, denn direkt darunter waren bereits mehrere Flaschen abgestellt. "Das ist eigentlich unmittelbar nach dem Anbringen passiert", lacht der Wiener. Das Ganze wirkte so wie eine Protestaktion gegen die neue Maßnahme.

Hohe Strafen bei Verstoß

Ernst wird es für diejenigen, die sich nicht an die Regeln halten und erwischt werden. Schon beim ersten Verstoß drohen Geldstrafen in der Höhe von rund 70 Euro. Bei wiederholten Verstößen können es sogar bis zu 700 Euro werden. Zudem hat die Polizei die Möglichkeit, alkoholische Getränke direkt einzuziehen und wegzuschütten.

Zusätzlich entsteht rund um den Fritz-Imhoff-Park (Wien-Mariahilf) eine eigene Schutzzone. Ziel der Maßnahme ist es vor allem, Kinder und Jugendliche besser zu schützen und gegen den Drogenhandel im Umfeld der U-Bahn-Station konsequenter vorzugehen.

{title && {title} } Gul, {title && {title} } Akt. 08.05.2026, 16:44, 08.05.2026, 14:50
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