Allergiker fluchen: Die Pollenbelastung ist für viele hart zu ertragen. Sogar Menschen, die sonst nichts spüren, rotzen und husten. Der feine Blütenstaub legt sich derzeit überall nieder.
Sichtbar werden die pflanzlichen Spuren auf Autos, Fensterbänken und Gehwegen. In Salzburg sorgte das für ein besonderes Naturschauspiel. Laut dem lokalen Pollenwarndienst kam es zum sogenannten "Schwefelregen". Dabei handelt es sich um ein natürliches Frühlingsphänomen: Große Mengen von Pollen – vor allem von Fichten, Tannen und Föhren – werden durch den Wind verbreitet und anschließend vom Regen aus der Luft gewaschen. Dadurch entsteht der typische gelbliche Belag.
Auch in Wien hinterließ der Blütenstaub seine Spuren: Am Freitag zogen sich gelbe Spuren am Asphalt und an den Autos.
"Ich habe mich schon gewundert, warum mein Auto wieder komplett dreckig ist, obwohl ich es erst frisch gewaschen hatte", erzählt eine Salzburgerin im "Heute"-Talk. Eine junge Mutter aus Wien-Margareten: "Unser Auto sieht aus, als wären wir damit durch die Sahara gefahren."
Für die Betroffene ist der Pollenflug jedoch weit mehr als nur ein Ärgernis: Wegen ihrer Allergie kämpft sie jedes Jahr mit Beschwerden wie Asthma und entzündeten Augen. "Teilweise beginnt es schon im Februar", schildert sie. Auch in ihrem Umfeld würden immer mehr Menschen über ähnliche Symptome klagen.
In Österreich leidet rund ein Viertel der Bevölkerung an einer Allergie. Pollen, insbesondere von Gräsern, stellen dabei die Hauptursache dar. Besonders häufig lösen dabei Pollen – vor allem von Gräsern – Beschwerden aus. Symptome wie tränende Augen, Niesen oder Atemprobleme nehmen in dieser Zeit oft deutlich zu.