"Es ist arg"

Allergie muss warten! Wiener darf erst im Juni zum Arzt

Ein Wiener surfte am Montag im Netz, wollte sich auf mögliche Allergien checken lassen. Bei den Terminvorschlägen verschlug es ihm die Sprache.
Robert Cajic
16.12.2024, 20:00
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Das Gesundheitssystem ist angeschlagen: Hausärzte nehmen keine Patienten mehr auf, Ambulanzen sind überfüllt. Das bekam nun auch "Heute"-Leser Lukas* (Name von der Redaktion geändert) zu spüren. Er ist einer von tausenden Österreichern, den es beim Einbruch der winterlichen Temperaturen eiskalt erwischte und erkrankte.

Nach überstandener Krankheit wollte sich der 26-Jährige auf Allergien überprüfen lassen, suchte im Netz nach geeigneten Ärzten. Auf einen Termin kann Lukas aber lange warten.

"Es kann nicht sein, dass ..."

Für eine Erstuntersuchung für neue Patientin in einem Allergiezentrum in Rudolfsheim-Fünfhaus stehen schlichtweg keine freien Termine mehr zur Verfügung. Die früheste Gelegenheit, bei den Ärzten im 15. Wiener Bezirk zu erscheinen, ist laut der Allergiezentrum-Homepage der 20. Juni 2025.

"Es ist arg! Es kann nicht sein, dass ich ein halbes Jahr für einen Termin warten soll", erklärte der enttäuschte Wiener im "Heute"-Talk. Lukas möchte nach Alternativen suchen – Gewissheit über mögliche Allergien möchte der 26-jährige Wiener bestenfalls vor Mitte Juni haben.

Ob Lukas bis zum 20. Juni auf die Erstuntersuchung warten wird, ließ er offen.
Screenshot

Schwierige Situation auch in NÖ und OÖ

Die Gesundheitsversorgung kränkelt schon seit längerem. Wie beunruhigend die Lage inzwischen ist, verdeutlichen aktuelle Zahlen aus Oberösterreich: In der Stadt Wels gibt es beispielsweise keinen einzigen Hausarzt mehr, der noch Patienten aufnimmt.

Jetzt Leserreporter werden.

Für jedes Foto in "Heute" oder jedes Video auf "Heute.at" gibt es 50 Euro.So geht's

Schräg, skurril, humorvoll, täglich neu! Das sind die lustigsten Leserfotos.

Auch in Niederösterreich sieht die Lage im Gesundheitsbereich alles andere als blenden aus: Die NEOS erreichten letzte Woche "besorgniserregende Hilferufe von Bürgern". Im St. Pöltner Spital etwa wartet man im Schnitt ein Jahr auf eine OP im HNO-Bereich – mehr dazu hier.

{title && {title} } rca, {title && {title} } Akt. 16.12.2024, 22:36, 16.12.2024, 20:00
Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen