"Keinem gesagt"

Alles aus! Er verlässt Austro-Band nach 12 Jahren

Acht Jahre lang war es still um Tagträumer, jetzt überschlagen sich die Ereignisse. Kaum zurück auf der Bühne verlässt ein Mitglied die Band.
Heute Entertainment
28.03.2026, 12:30
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Acht Jahre Funkstille, dann das große Comeback. Im Juli 2025 meldete sich die heimische Band "Tagträumer" überraschend mit einem neuen Album zurück.

Einst als fünfköpfige Formation gestartet, war das Trio zuletzt nur noch zu dritt unterwegs. Bekannt geworden mit ihrem Hit "Sinn", zog sich die Band 2020 aus der Öffentlichkeit zurück. Der Grund waren interne Spannungen, wachsender Druck und psychische Belastungen.

Comeback im Herbst 2025

Sänger Tom Schneider erinnerte sich im "Krone"-Interview: "Laut Statistik halten die meisten Bands vier Jahre. Bei uns waren’s fast fünf. Dann haben wir gesagt: Wir machen eine Pause und schauen, wie es ist, wenn wir uns irgendwann wieder zusammensetzen. Und dann haben wir uns wirklich jahrelang nicht mehr gehört".

Im Herbst ging es schließlich zurück auf Tour, auch mit einem Stopp in Wien. Für die Fans ein emotionales Wiedersehen, für die Band ein neues Kapitel. Doch die Euphorie hielt nicht lange an.

Er verlässt die Band

Jetzt folgt der nächste Einschnitt. Kevin Lehr verkündet am Freitag auf Instagram seinen Abschied. "Nach 12 Jahren Tagträumer verlasse ich schweren Herzens die Band und gehe meinen eigenen künstlerischen Weg mit meinem neuen Projekt 'Leer'". Gleichzeitig bedankt er sich bei seinen Kollegen und den Fans für die "unvergesslichen" Jahre.

"Keinem gesagt, um den Vibe nicht zu killen"

Dass dieser Schritt kommen würde, wusste er schon länger. Bereits im Herbst 2025 stand für ihn fest, dass es die letzte gemeinsame Tour sein wird. "Habe es da aber noch keinem gesagt, um den Vibe nicht zu killen".

Beim finalen Auftritt konnte er seine Emotionen nicht mehr zurückhalten. "Ich war so traurig und dankbar zugleich". Wie es für ihn musikalisch weitergeht, bleibt vorerst offen.

{title && {title} } red, {title && {title} } 28.03.2026, 12:30
Mehr zum Thema
Jetzt E-Paper lesen