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"Alles Gute" – Rumänen prosten "Nehammer"-Schwein zu

Bundeskanzler Karl Nehammer wird nach dem Schengen-Veto Österreichs zum Ziel von Spott und Hohn – ein Clip wird dabei besonders ungustiös.

Heute Redaktion
Karl Nehammer wird durch Österreichs Schengen-Veto nun zum Ziel heftiger Kritik und des Spottes.
Karl Nehammer wird durch Österreichs Schengen-Veto nun zum Ziel heftiger Kritik und des Spottes.
ROLAND SCHLAGER / APA / picturedesk.com

Das Schengen-Veto Österreichs gegen einen Beitritt Bulgariens und Rumäniens sorgte für einen Sturm der Entrüstung. Besonders Rumänien reagierte heftig auf das Nein aus Wien: der Botschafter wurde abgezogen, es kam zu Boykott-Aufrufen gegen rot-weiß-rote Unternehmen

Viele Pendler, die nun weiter in den Grenzsstaus gefangen sind, sind erbost über diesen scheinbar plötzlichen Sinneswandel von Innenminister Gerhard Karner und dem Rest der ÖVP-Regierungsriege. Besonders Karl Nehammer bekommt nun sein Fett weg – und das teils auf ungustiöse Art und Weise.

So macht aktuelle ein Video in den Sozialen Netzwerken die Runde, das unter anderem von Instagram mit der Warnung: "Sensible Inhalte – Dieses Video enthält möglicherweise Gewalt oder explizite Inhalte" versehen ist. Erst nach einer Bestätigung durch den User wird der Clip auch angezeigt.

Verkohltes Schwein "Karl Nehammer"

Darauf sind vier Männer zu sehen, die sich scheinbar fidel mit Schnapsgläsern zuprosten, sich über Schengen und das Austro-Veto auslassen und "Alles Gute, Nehammer" rufen. Die Szenerie, ein mutmaßlich landwirtschaftlicher Betrieb. Im Hintergrund sind grüne Felder und ein alter Bagger auszumachen.

Doch wäre das alles, hätte das Schmäh-Video wohl kaum den Weg auf österreichische Accounts gefunden. Unter aller Sau ist aber, was die Männer vor sich auf dem Tisch aufgebahrt haben: ein verkohltes Schwein, in dessen Bauchspeck sie den Namen des Bundeskanzlers, Karl Nehammer, geschlitzt hatten. Laut lachend klopfen sie mit ihren Händen auf das tote Tier, während sie ihre Sprüche in die Kamera loswerden. 

    In den sozialen Medien verbreitet sich aktuell ein Clip, der unter die Haut geht. 
    In den sozialen Medien verbreitet sich aktuell ein Clip, der unter die Haut geht.
    Screenshot Instagram

    Keine Klage gegen Österreich

    Erst am Mittwoch sorgte Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis mit einem Machtwort für Ruhe im Land. Es werde "keine Klage Rumäniens vor dem Gerichtshof der Europäischen Union" und auch seitens des Staates und seiner Behörden werde es "keinen Boykott gegen österreichische Unternehmen" geben. Letztere Ansage war vorrangig an die regierenden Sozialisten (PSD) im Land gerichtet, die zuvor zu Kontoauflösungen bei Austro-Banken im Land aufgerufen hatten.

    Österreichs Veto müsse als "Synkope", also als kurzzeitige Ohnmacht durch Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff, verstanden werden und "nicht als Ablehnung" verstanden werden, so Johannis weiter.

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      picturedesk.com; "Heute"-Montage