Alles neu bei Whatsapp – diese Funktionen kommen bald

Der Nachrichtendienst Whatsapp
Der Nachrichtendienst Whatsappistock/ Symbolbild
Facebook-Chef Mark Zuckerberg und Whatsapp-CEO Will Cathcart haben exklusive Einblicke in die Zukunft der Chat-App gegeben. 

Während eines exklusiven Chat-Interviews mit der Whatsapp-Experten-Plattform Wabetainfo.com haben Facebook-Chef Mark Zuckerberg und Whatsapp-CEO Will Cathcart verschiedenste neue Funktionen bestätigt, die schon bald in der Chat-App verfügbar werden sollen. "Wir wollten ein paar Dinge offiziell bestätigen, die schon sehr bald veröffentlicht werden sollen", so Cathcard im Whatsapp-Chat.

Zuckerberg erzählt außerdem von seiner Vision, die er vor ein paar Jahren hatte und in welcher er von einer privaten, sozialen Plattform träumte, in welcher es den Menschen möglich sei, private Interaktionen mit anderen Personen zu haben. "Daher war es uns mit Whatsapp von Anfang an wichtig, dass Nachrichten Ende-zu-Ende verschlüsselt sind und verschwinden, wenn man sie nicht mehr benötigt." Whatsapp habe als erste, global genutzte App die Ende-zu-Ende Verschlüsselung eingeführt und in den letzten Monaten wurde auch die Funktion freigeschaltet, dass Nachrichten nach einer gewissen Zeit automatisch verschwinden.

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Nun möchte das Unternehmen einen Schritt weiter gehen. "Jetzt stehen wir kurz davor, eine neue Funktion einzuführen, die es dem Empfänger erlaubt, eine Nachricht nur genau einmal anzusehen. Anschließend verschwindet ihr Inhalt wieder", erklärt Zuckerberg.

Somit solle Whatsapp noch sicherer und privater werden. Die Userinnen und User sollen das Feature schon bald zu Gesicht bekommen. Damit wird es also möglich, Bilder und Videos ähnlich wie bei Plattformen wie beispielsweise Snapchat zu verschicken, die der Empfänger oder die Empfängerin nur für kurze Zeit oder gar nur ein einziges Mal öffnen kann.

Mehrere Geräte auf einmal

Eine zweite Frage, die Wabetainfo.com schon seit längerem beschäftigt, ist jene, ob Whatsapp in Zukunft auf mehr als nur einem Gerät gleichzeitig genutzt werden kann. Auch dies beantwortet Zuckerberg mit: "Ja – auch das kommt bald!"

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Konkret geht es darum, Whatsapp auf mehr als einem Gerät nutzen zu können, ohne dass ein Hauptgerät von Nöten ist, das eine Verbindung zum Internet herstellen kann. Bisher kann Whatsapp nur auf einem mobilen Gerät genutzt werden. Wer die Web-Version von Whatsapp nutzt, ist nach wie vor darauf angewiesen, dass ein Mobilgerät vorhanden und mit dem Netz verbunden ist.

"Es ist eine große, technische Herausforderung, alle Nachrichten und Inhalte zwischen Geräten zu synchronisieren, selbst wenn die Handy-Batterie stirbt. Aber wir haben es gemeistert und freuen uns darauf, die Funktion bald schon präsentieren zu können", so Zuckerberg. Tatsächlich bestätigt Cathcart, dass Nutzerinnen und Nutzer die Funktion bereits innerhalb der nächsten zwei Monate in der Beta-Version von Whatsapp austesten können.

Whatsapp auf dem Tablet

Eine Frage, die in der Wabetainfo-Community immer wieder aufkommt, ist der Wunsch nach einer iPad-Version von Whatsapp. Auch darauf kann Cathcart positiv antworten: "Die Tatsache, dass Whatsapp bald auf mehreren Geräten gleichzeitig benutzbar ist, macht es uns möglich, auch eine Lösung für iPads zu bauen." Ob es dazu bereits konkrete Pläne gibt, verrät der Whatsapp-CEO aber noch nicht. Hingegen kann er bestätigen, dass es Nutzerinnen und Nutzern künftig möglich sein soll, Whatsapp auf bis zu vier Geräten gleichzeitig zu benutzen.

In den vergangenen Monaten ist Whatsapp aufgrund neuer AGB, die vor rund drei Wochen in Kraft getreten sind, vermehrt in die Schlagzeilen geraten. Darin ist festgelegt, dass Whatsapp Informationen aus Gesprächen mit Business-Accounts mit dem Mutterkonzern Facebook teilen darf. Nach einer großen Aufregung in der Nutzerbasis von Whatsapp hat das Unternehmen vor rund einer Woche angekündigt dass Userinnen und User, die den neuen AGB nicht zustimmen, vorerst mit keinen Konsequenzen zu rechnen haben.

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