Ein brisanter Medienbericht sorgt für Aufregung im Weißen Haus.
Das US-Nachrichtenportal "Axios" berichtet unter Berufung auf Regierungsvertreter, dass US-Präsident Donald Trump bereit sei, dem Iran Sanktionslockerungen zu gewähren und eingefrorene Gelder freizugeben.
Im Gegenzug soll der Iran konkrete Schritte hinsichtlich seines Atomprogramms setzen. Die Vermögenswerte in Milliardenhöhe wurden während der Sanktionsjahre eingefroren.
Doch Trump weist das auf seiner Plattform Truth Social brüsk zurück, wie es bei n-tv heißt: "Das ist unwahr. Ich habe ihnen nichts angeboten." Der Präsident bezeichnete den Bericht als "Schwindel" und forderte das Portal auf, die Story zurückzuziehen.
Trotz des Dementis rechnet Trump mit einer Fortsetzung der Verhandlungen in den kommenden Tagen. Zuvor hatte er bereits einen iranischen Vorschlag zur Wiedereröffnung der strategisch wichtigen Straße von Hormus abgelehnt.
Der US-Präsident steht vor den anstehenden Zwischenwahlen unter erheblichem innenpolitischen Druck. Ein möglicher Deal mit dem Iran wäre im Wahlkampf umstritten.