Mit dem letzten Alpine A110 verlässt ein legendäres Sportwagenmodell die Bühne. Nach neun Jahren Fertigung ist im Werk in Dieppe im Norden Frankreichs das letzte Exemplar des Leichtbau-Coupés produziert worden.
Die A110 galt als Symbol französischer Sportwagentradition und verband klassische Werte mit moderner Technik.
Bereits in den 1960er-Jahren machte sich die Alpine A110 durch Motorsporterfolge und ihre anspruchsvollen Fahreigenschaften einen Namen. Das 2017 gestartete Comeback brachte die Marke erneut ins Rampenlicht. Nun endet die Geschichte des modernen Klassikers mit limitierten Sondermodellen wie der A110 R Ultime.
Wie t-online berichtet, nennt Alpine zwei Hauptgründe für das Produktionsende: Der Hersteller stellt seine Strategie auf Elektroantrieb um, und die immer strengeren CO2-Vorgaben in Europa machen reine Verbrennersportwagen zunehmend unrentabel.
Für den Nachfolger der A110 entwickelt Alpine eine eigene Sportwagen-Plattform für Elektroantrieb. Die größte Herausforderung für die Ingenieure ist dabei das höhere Gewicht der Batterien, das die Agilität und das Fahrgefühl beeinflusst – Eigenschaften, die das Leichtbau-Coupé ausmachten.
Das Originalmodell der Alpine A110 erschien 1963 und wurde rasch zum Inbegriff des französischen Sportwagens.
Die A110 feierte Erfolge wie den Sieg bei der Rallye Monte-Carlo und führte Alpine in den 1970ern sogar zum Rallye-Weltmeistertitel. 1976 endete die Produktion nach mehr als 7.000 gebauten Fahrzeugen.
Nach Jahrzehnten Pause brachte Alpine 2017 die A110 zurück und übertrug die Essenz des Originals in die Gegenwart. Mit dem Produktionsende des aktuellen Modells schließt Alpine nun dieses Kapitel und setzt künftig ganz auf Elektromobilität.