Wie kann sowas sein?

Als Collien ihren Ex anzeigte, schickte Polizei sie weg

Jahrelang kämpfte sie öffentlich gegen digitale Übergriffe – doch der wahre Albtraum begann für Collien Fernandes ausgerechnet im eigenen Zuhause.
Heute Entertainment
21.03.2026, 19:13
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Wie jetzt bekannt wurde, soll sich ihr damaliger Ehemann Christian Ulmen im Netz über Jahre hinweg als sie ausgegeben und sexuelle Chats in ihrem Namen geführt haben. Die Enthüllung traf Collien Fernandes besonders hart – sie erfuhr davon erst am ersten Weihnachtsfeiertag 2024.

Polizei sieht "keinen Schaden"

Schon lange setzt sich Fernandes gegen Deepfake-Pornos und Fake-Profile zur Wehr. In der ZDF-Doku "Die Spur: Deepfake-Pornos – Missbrauch im Netz" zeigte sie, wie gravierend das Problem ist: Fake-Accounts nutzten ihren Namen, verschickten intime Inhalte – und verlangten sogar Geld von ahnungslosen Männern.

Du oder jemand, den du kennst, benötigt Hilfe in Bezug auf psychische, körperliche oder sexuelle Gewalt?

Hier findest du sie:
Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555
Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247
Rat auf Draht: 147
Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20
Gewaltschutzzentren: +43 1 585 32 88
Weisser Ring: 0800 112 112
TelefonSeelsorge – Notruf 142 (täglich 0-24 Uhr)

Damals ging sie selbst auf Tätersuche, chattete undercover mit einem Fake-Profil. Was sie nicht wusste: Der Täter könnte aus ihrem engsten Umfeld stammen.

Besonders bitter: Als Fernandes die Vorfälle meldete, reagierten die Behörden zurückhaltend. Da sie selbst kein Geld verloren hatte, wurde sie nicht als Geschädigte geführt.

Ulmen wehrt sich gegen Berichterstattung

Für die Schauspielerin unverständlich – schließlich sah sie ihren Ruf massiv gefährdet. Die rechtliche Grauzone rund um Identitätsmissbrauch im Netz wird damit einmal mehr sichtbar.

Das Paar machte seine Trennung im September 2025 öffentlich. Die neuen Enthüllungen werfen nun ein völlig anderes Licht auf das Beziehungs-Aus.

Während Fernandes den digitalen Missbrauch anprangert, weist die Gegenseite die Vorwürfe zurück. Über seinen Anwalt ließ Ulmen erklären, die Berichterstattung sei "rechtswidrig" und basiere auf "einseitigen Schilderungen".

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