Zum Leidwesen der Admira. Die Südstädter gingen beim LASK mit 1:3 unter und rutschten damit am letzten Spieltag noch auf den letzten Tabellenplatz zurück. Ein Punkt fehlte zum Klassenerhalt.
In Altach kannte der Jubel derweil keine Grenzen. Coach Ludovic Magnin war voll des Lobes für sein Team, das in den letzten Runden Moral bewiesen hat. "Was die Jungs da geleistet haben, ist unglaublich. Wir machen 16 Punkte in zehn Spielen. Es war ein fantastischer Abend für uns alle und ich bin froh, dass ich die Mission, die mir im Jänner anvertraut wurde, erfüllt habe", strahlte der sichtlich erleichterte Schweizer.
"Wir wussten, dass wir eine Minimalchance im Play-off haben, dass uns der Modus entgegen kommt", erzählte Magnin weiter. Nach dem Grunddurchgang betrug der Rückstand der Altacher bereits sieben Zähler, die Punkteteilung brachte die Teams dann näher zusammen. "Aber ich bin unheimlich stolz auf diese Mannschaft. Wir haben es geschafft, dass das Team wieder in die Herzen der Vorarlberger gekommen ist", fügte der Schweizer an.
Nun wird im Ländle die Nacht zum Tag gemacht, wie Magnin schmunzelnd erklärte. "Ich bin zwar älter geworden, aber in der Nacht bin ich besser als tagsüber. Wir sind noch lange nicht im Bett. Jeder gute Fußballer hat Rhythmus im Blut", scherzte Magnin über seine Tanzkünste. Das eine oder andere kühle Bier wird also noch getrunken und die Diskotheken gestürmt werden.