Bereits im Mai haben die Mähboote der Stadt Wien mit dem Kampf gegen den Wildwuchs in der Alten Donau begonnen - aber vielerorts stehen sie auf verlorenem Posten. "Heute"-Leser berichten: "Auch dieses Jahr vermiesen uns die Unterwasserpflanzen den Badespaß!"
Die Plage ist heuer besonders schlimm. Der Hintergrund: Warme Winter haben die Makrophyten-Situation in den letzten drei Jahren verschärft, das Wiener Gewässermanagement kommt mit dem Mähen kaum noch nach.
Bootsvermieter bangen um den Umsatz
Vier Boote sind im Einsatz, 1.500 Tonnen Pflanzenmaterial wurden bis Ende Juli bereits gehoben. Trotzdem macht das Unkraut Bootsvermietern Sorgen. Sie befürchten Umsatzeinbußen, weil die Pflanzen die Schrauben blockieren.
Und auch Badegäste klagen über die aus ihrer Sicht untragbare Situation. "Die Alte Donau ist völlig zugewachsen. Und das Schlimmste: In den Schlingpflanzen sammeln sich Parasiten an, die in die Haut eindringen und Ausschläge verursachen", schreibt ein "Heute"-Leser an die Redaktion.
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