Kolumne LiebesLeben

Alte, neue Rituale: Was nach dem Liebesaus bleiben darf

Als Paar teilt man Gewohnheiten, die zum fixen Bestandteil der Beziehung werden. Nur, weil die Liebe endet, müssen es diese Traditionen aber nicht.
Sandra Kartik
02.09.2026, 06:00
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Der gemeinsame Tatort am Sonntagabend, die samstäglichen Radausflüge, das Teilen des Lieblingskuchens im Stammlokal, ein zusammen genossener Eiskaffee im Strandbeisl des Vertrauens.

Am Ende einer Liebe lösen sich diese liebgewonnenen Rituale plötzlich auf. Jetzt gilt es, früher zusammen Zelebriertes neu zu definieren. Das Alte gibt es nicht mehr, nur mehr die Erinnerung daran und die will nicht immer hervorgeholt werden.

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Doch nur, weil eine Beziehung zebrochen ist, muss man nicht mit allen Traditionen brechen. Sie machen nämlich Freude und geben Sicherheit. Feierlichkeiten müssen nun zwar anders gedacht und in neuen Konstellationen besetzt werden, aber man muss dabei nicht immer von Null beginnen. Das ersehnte Palatschinken-Frühstück zum Geburtstag des Teenagers darf weiter bestehen, auch wenn die Eltern nicht mehr zusammen sind. Mit ganz viel Glück kann man es sogar weiterhin gemeinsam genießen. Auch ein bisschen stolz, dass man so erwachsen mit der Situation umgeht, schließlich steht das Kind im Mittelpunkt. Und dann, wenn man das Gewohnte ein Stück weit loslassen kann, schafft man gaz neue Rituale, die nichts mit der Vergangenheit, sondern mit den eigenen Wünschen zu tun haben.

{title && {title} } sk, {title && {title} } 02.09.2026, 06:00