Die im Sternzeichen Jungfrau Geborenen (zwischen dem 24. August und dem 23. September) gelten als ordentlich, zuverlässig und gut organisiert. Wer sie aber nur mit To-do-Listen, Perfektion und einem Hang zur Planung verbindet, dürfte allerdings überrascht sein.
Denn sobald es um Liebe und Lust geht, kann die Jungfrau eine ganz andere Seite zeigen.
Mit dem Beginn der Jungfrau-Saison rückt das Sternzeichen wieder stärker in den Fokus. Passend dazu liefert der "Amorelie Sexreport 2026" interessante Einblicke in das Liebes- und Sexualleben der Jungfrau. Die Ergebnisse zeichnen das Bild eines Sternzeichens, das sich intensiv mit den eigenen Bedürfnissen beschäftigt und durchaus neugierig auf neue Erfahrungen sein kann.
Besonders auffällig ist dabei der Umgang mit Selbstliebe. 8,8 Prozent der Jungfrauen geben an, täglich zu masturbieren. Damit liegt das Sternzeichen in diesem Vergleich an der Spitze. Hinter der häufig eher zurückhaltenden Außenwirkung steckt also offenbar eine Personengruppe, die sich mit der eigenen Lust durchaus regelmäßig beschäftigt.
Das passt zu einem weiteren Merkmal, das dem Sternzeichen zugeschrieben wird: Jungfrauen sollen meist ziemlich genau wissen, was ihnen gefällt. Lieblingsstellungen? Doggy (52%), Missionar (49%) und Cowgirl (42 %).
Statt sich einfach treiben zu lassen, beschäftigen sie sich eher bewusst mit den eigenen Wünschen. Das kann auch bedeuten, dass sie sich Zeit nehmen, um herauszufinden, was sich gut anfühlt und was sie in einer Beziehung oder beim Sex tatsächlich möchten. So verrät der "Amorelie Sexreport", dass knapp 39 Prozent besonders scharf auf Oralsex sind – mehr als auf Penetration oder Handjobs.
Gerade diese Mischung aus Kontrolle und Neugier macht die Jungfrau interessant. Nach außen kann sie ruhig und überlegt wirken. Im privaten Bereich muss das aber keineswegs bedeuten, dass Langeweile angesagt ist.
Im Gegenteil: Die Daten des Sexreports deuten darauf hin, dass viele Jungfrauen durchaus offen für neue Erfahrungen sind.
Eine wichtige Rolle spielt dabei offenbar das Gefühl von Sicherheit. Wer als Jungfrau neue Dinge ausprobieren möchte, braucht demnach nicht unbedingt den großen Nervenkitzel um jeden Preis. Vertrauen und Geborgenheit können vielmehr die Grundlage dafür schaffen, dass sich das Sternzeichen auf Neues einlässt. Da überrascht es nicht, dass Jungfrauen besonders das Liebesspiel im Bett bevorzugen (51 %). Aber: Auch wenn es um Sex in freier Natur geht, sind sie Spitzenreiter (42 %).
Das bedeutet auch: Bei der Jungfrau muss nicht immer alles bis ins kleinste Detail geplant sein. Gerade beim Sex kann es spannend werden, wenn die Kontrolle einmal abgegeben wird. Wer sich sonst gerne absichert und überlegt, was als Nächstes kommt, kann es als besonders befreiend erleben, sich auf den Moment einzulassen.
Perfektion ist dabei ebenfalls nicht unbedingt das Ziel. Das Sexhoroskop zeichnet vielmehr das Bild einer Jungfrau, die lernen darf, den eigenen Anspruch an sich selbst ein wenig zurückzunehmen. Denn wer ständig darüber nachdenkt, ob alles richtig läuft, hat weniger Gelegenheit, den Augenblick tatsächlich zu genießen.
Genau darin liegt möglicherweise eine der spannendsten Seiten dieses Sternzeichens. Die Jungfrau muss ihre kontrollierte Art nicht komplett ablegen. Sie kann sie vielmehr als Ausgangspunkt nutzen, um die eigenen Wünsche umso bewusster zu entdecken. Wer weiß, was einem guttut, kann schließlich auch klarer kommunizieren, was man sich vom Gegenüber wünscht.
Der "Amorelie Sexreport 2026" legt außerdem nahe, dass die Jungfrau beim Thema Sexualität keineswegs so verkopft sein muss, wie es ihr Ruf vermuten lässt. Die hohe Zahl beim täglichen Masturbieren zeigt zumindest, dass Selbstliebe für einen Teil der Jungfrauen eine regelmäßige Rolle spielt.
Zum Start der Jungfrau-Saison darf das Sternzeichen deshalb ruhig mit einem alten Klischee aufräumen. Ordnung und Lust schließen einander nicht aus. Und manchmal kann gerade jemand, der im Alltag gerne den Überblick behält, besonders viel Freude daran haben, ihn im richtigen Moment ein Stück weit abzugeben.
So wird aus dem vermeintlich nüchternen Sternzeichen plötzlich eine durchaus neugierige Seite: bewusst, selbstbestimmt und offen für neue Erfahrungen.
Voraussetzung ist vor allem, dass sich die Jungfrau wohlfühlt. Denn wenn Vertrauen vorhanden ist und der eigene Perfektionsanspruch einmal Pause macht, bleibt mehr Raum für das, worauf es beim Sex letztlich ankommt: Nähe, Lust und gemeinsames Genießen.