Katija Cortez:

"Verdiene in einer Stunde mehr als früher pro Woche"

Playboy-Model Katija Cortez (30) verdient heute ein Vielfaches ihres früheren Gehalts - und hat sich bewusst gegen Kinder entschieden.
André Wilding
25.02.2026, 20:35
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Vom Bürojob zur internationalen Karriere: Katija Cortez, 30, tauschte ihren Job als Buchhalterin gegen ein Leben als Model und "professionelle Freundin". Heute pendelt die gebürtige Australierin zwischen Singapur, Bali und den USA - und verdient nach eigenen Angaben in einer Stunde so viel wie früher in einer Woche.

Früher habe sie weniger als 600 Pfund pro Woche (Anm. rund 680 Euro) verdient und sei unglücklich gewesen. "Ich hasste es", sagte sie gegenüber "DailyStar". "Ich war unglücklich." Was zunächst mit Partys begann, entwickelte sich Schritt für Schritt zu einem lukrativen Geschäftsmodell mit zahlungskräftigen Kunden. Inzwischen gestaltet sie ihren Alltag selbstbestimmt.

"Es ist ein unglaubliches Leben"

"Nach Kaffee, Frühstück und dem Fitnessstudio kann mein Tag ganz unterschiedlich aussehen. Kosmetiktermine, Fotoshootings, Kundengespräche, Content-Produktion. Oder wenn ich aufwache und nichts tun möchte, schaue ich einfach fern. Es ist ein unglaubliches Leben", erklärt Katija weiter.

Für Schlagzeilen sorgt nun aber vor allem eine sehr persönliche Entscheidung: Katija ließ sich freiwillig sterilisieren. "Ich wollte nie Kinder. Nicht irgendwann. Nicht 'vielleicht später'. Niemals", stellt die 30-Jährige im "DailyStar" klar. Die Entscheidung sei nicht spontan gefallen, sondern das Ergebnis jahrelanger Erfahrungen mit hormoneller Verhütung und einer belastenden medizinischen Geschichte.

"Ich hatte genug von Verhütungsmitteln"

Seit ihrem 16. Lebensjahr verhütete sie hormonell, mehr als zehn Jahre lang mit einem Implantat. Nach einem Austausch des Präparats traten laut ihren Schilderungen massive Beschwerden auf - von Schlaflosigkeit bis zu dauerhaften Blutungen. "Zwei Monate lang haben die Ärzte Tests durchgeführt und nichts gefunden", sagte sie. "Nicht ein einziges Mal hat jemand in Erwägung gezogen, dass meine Verhütungsmittel die Ursache sein könnten."

Erst nach der Entfernung des Implantats verschwanden die Symptome rasch. "Innerhalb von 24 Stunden nach der Entfernung waren alle Symptome verschwunden. Da wusste ich, dass ich meinem Körper das nie wieder antun würde. Ich hatte endgültig genug von Verhütungsmitteln", wird Katija im "DailyStar" zitiert.

Mit 29 fasste sie den Entschluss zu einem endgültigen Schritt. Doch einfach war der Weg nicht. Immer wieder sei sie mit Zweifeln konfrontiert worden. "Er meinte, ich würde es schwer haben, weil ich jung, unverheiratet und kinderlos sei", schilderte sie über ein Gespräch mit ihrem Arzt. Besonders ärgert sie eine Frage: "Was ist, wenn du einen Mann triffst, der Kinder möchte?" Dazu sagt sie klar: "Diese Frage macht mich wütend. Ich wusste schon immer, was ich will, ich gehe nicht mit Männern aus, die Kinder wollen." Und weiter: "Das ist für mich eine Frage beim ersten Date."

"Ich bereue es keine Sekunde"

Nach Monaten mit Untersuchungen und Zweitmeinungen erhielt sie schließlich die Zusage für den Eingriff. Statt einer Unterbindung ließ sie sich die Eileiter vollständig entfernen. "Ich fühlte mich einfach nicht sicher, als sie angebunden waren", sagte sie. "Ich wollte Gewissheit." Die Erholung sei schmerzhaft gewesen. "Ich bin müde, habe Schmerzen, Krämpfe und es fühlt sich definitiv so an, als hätte ich etwas machen lassen." Dennoch stellt sie im "DailyStar" klar: "Aber ich bereue es keine Sekunde."

Ihre Geschichte teilt sie offen in sozialen Medien. "Ich teile das, weil über Frauengesundheit und das Recht der Frau, sich gegen Kinder zu entscheiden, einfach nicht genug gesprochen wird. Vor allem, wenn man Single ist und in meiner Branche arbeitet." Und: "Wenn sich auch nur eine Frau dadurch weniger allein fühlt, dass ich dies geteilt habe, dann hat es sich gelohnt."

Für Katija steht fest: Die Entscheidung war kein Verzicht, sondern ein Schritt zu mehr Selbstbestimmung über ihr eigenes Leben.

{title && {title} } wil, {title && {title} } Akt. 26.02.2026, 05:11, 25.02.2026, 20:35
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