Anfangs ist es vor allem die Aufmerksamkeit und Bewunderung der Männer, in der Frauen baden wollen. Die Herrenbegleitung durchs Leben wird über weite Strecken als übermäßig bedeutend empfunden, sie dominiert Gedanken, Gespräche und Gefühle, führt dadurch jedoch nicht immer automatisch zum großen Glück.
Oft sogar zum genauen Gegenteil. Der Wunsch, mit dem anderen Geschlecht eng verbunden zu sein, liebend und freundschaftlich, erlischt nicht, wenn man älter wird. Das soll er auch nicht. Aber eine überraschend stärkere Allianz tritt immer mehr zutage, wenn man es zulässt: echte Frauenfreundschaften.
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Sie überdauern Ehen, Liebhaber, Herzschmerz, Verluste und Enttäuschungen. Sie sind da, wenn es schöner gar nicht sein kann, aber vor allem auch dann, wenn man am tiefsten Punkt angekommen ist. Beste Freundinnen und andere Gleichgesinnte werden zu Kraftquellen, die man oft erst richtig zu schätzen weiß, wenn Männer das Spielfeld verlassen haben. Aufmunternde und ehrliche Worte, offene Ohren, geteilte Erfahrungen in ähnlich elenden Situationen werden zu Steigbügeln in ein leichteres, lustigeres Leben. Männer sind weiter willkommen, aber sie müssen keine Hauptrolle spielen.