50 Pfund – also umgerechnet etwa 57 Euro – für eine Stunde: Mehr ist ihm die gemeinsame Zeit offenbar nicht wert. Eine Frau schildert im "DailyStar" ihre Affäre mit einem verheirateten Mann, der es streng getaktet angeht - auch im Hotelzimmer.
Nach einem Pubbesuch checken die beiden regelmäßig in ein einfaches Zimmer in der Stadt ein. Barzahlung, Waschbecken im Raum, keine Fragen. Das Modell: diskret, günstig und vor allem kurz. Für sie ist das nichts Neues, sie hat dieses Spiel schon mehrmals mitgemacht.
Was sie jedoch jedes Mal verletzt, ist sein abruptes Verschwinden. Kaum ist der Liebesakt vorbei, springt er auf und sagt nur noch: "Ich muss los" - dann ist er weg. "Er bum*t mich eine Stunde lang und haut dann einfach ab", ärgert sich die Frau.
Sie bleibt allein zurück. Kein gemeinsames Anziehen, kein Gespräch, kein Moment danach. Ihr ist bewusst, dass er verheiratet ist und kein Risiko eingehen will, entdeckt zu werden. Die Zeit ist knapp, die Gefahr groß.
Trotzdem nagt sein Verhalten an ihr. Es geht ihr nicht um Luxus oder lange Stunden im Hotel, sondern um Respekt. Ein paar Minuten mehr, ein ruhiger Abschied - "ist das wirklich zu viel verlangt?", will die Frau im "DailyStar" wissen.
"Traurigerweise bekommst du genau so viel, wie dein Liebhaber dich wertschätzt. Für schlappe 50 Pfund kann er 55 Minuten zusätzlichen Sex genießen, bevor er in sein behagliches Heim zurückkehrt", sagt Kummerkasten-Tante Jane O'Gorman im "DailyStar".
Die Situation zeigt, wie unterschiedlich Erwartungen in Affären sein können. Während er offenbar vor allem auf Diskretion und Effizienz bedacht ist, sehnt sie sich nach Wertschätzung - selbst in einem Arrangement, das von Anfang an begrenzt ist.