Jetzt erzählt Model alles

Emily Ratajkowski: "Ich wollte nichts anderes als Sex"

Im "New York Magazine" schildert Topmodel Emily Ratajkowski offen ihr Leben als alleinerziehende Mutter, ihre Unsicherheiten und ihre Sehnsüchte.
Heute Entertainment
19.06.2026, 22:00
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Emily Ratajkowski, bekannt u.a. als Model aus dem #1-Video "Blurred Lines" und Schauspielerin ("Gone Girl", "Lying And Stealing"), hat mit einem offenen Essay für das "New York Magazine" für Aufsehen gesorgt.

Darin spricht sie über die Herausforderungen als alleinerziehende Mutter, ihre Suche nach Nähe und die Angst, nach einer Trennung nicht mehr begehrt zu werden.

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Provokante Fotos und ehrliche Worte

Der Essay zeigt Ratajkowski nicht nur als Mutter, sondern auch als Frau mit eigenen Bedürfnissen. Sie beschreibt, wie sie nach ihrer Scheidung und der Geburt ihres Kindes gezielt das Abenteuer sucht: "Ich wollte die Aufmerksamkeit eines Mannes spüren und daran erinnert werden, dass ich ein sexuelles Wesen bin."

Wie NTV berichtet, lässt sie kaum Details aus und schildert schonungslos ihren Alltag zwischen Kind, Karriere und flüchtigen Begegnungen. Denn sie wollte "nichts anderes als Sex".

Ratajkowski erzählt von Abenden in Bars in New York, spontanen One-Night-Stands mit Männern in "grellbunten Pullovern" und dem inneren Antrieb, nach langer Zeit wieder Sex zu haben. Dabei gehe es ihr nicht immer um die Männer selbst, sondern um das Gefühl, begehrt zu werden.

Wenn sie etwa darüber schreibt, wie zufrieden sie war, als der Mann, den sie gerade in einer Bar aufgerissen hatte, ihr gesteht, nicht erwartet zu haben, dass sie nur wenig später in seiner halbleeren Wohnung vor ihm kniet. "Sein Gesichtsausdruck, als er mich ansah, befriedigte mich ungemein. […] Ich hatte alles gefunden, was ich gesucht hatte - eine Gottesanbeterin, die ihren Partner verschlingt.“

Ihre Offenheit macht sie für viele Leser nahbarer als ihre glamourösen Fotos in den Medien.

Zwischen Mutterrolle und Selbstfindung

Im Text schwingt eine gewisse Melancholie mit, wenn Ratajkowski schildert, wie sie versucht, sich als unabhängige Frau zu inszenieren – und dabei dennoch nach Bestätigung sucht. Schon als Kind habe sie befürchtet, einmal alleinerziehende Mutter zu werden.

Heute sei diese Rolle für sie ambivalent: Einerseits trinke sie als Single-Mutter Martinis und genieße die Freiheiten in New York, andererseits spüre sie die Herausforderungen des Alltags – vom Kinderwagen auf der Stiege bis zum Lärm durch Nachbarn.

Der Essay setzt sich auch kritisch mit dem öffentlichen Bild auseinander, das von ihr vermittelt wird: einer selbstbestimmten Frau, die mit ihrem Körper kokettiert, aber gleichzeitig darunter leidet, nur auf ihre Attraktivität reduziert zu werden.

Sie selbst beschreibt die Zeit nach der Scheidung als Phase des 'zwanghaften Datings', in der sie vorgibt, unabhängig zu sein, sich aber oft überfordert und einsam fühlt.

Hinter der Fassade

Ratajkowskis Beitrag legt offen, dass auch Menschen, die für viele als Inbegriff von Attraktivität gelten, mit Unsicherheit und Selbstzweifeln kämpfen. Der Essay zeigt, dass hinter der öffentlichen Fassade echte Sehnsüchte und Ängste stehen – und dass jeder Mensch, unabhängig von Status und Aussehen, das Bedürfnis hat, gesehen und begehrt zu werden.

{title && {title} } red, {title && {title} } 19.06.2026, 22:00
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