Grazer Polizei geht gegen alternative Tuning-Szene vor

Die Teilnehmer würden nicht der klassischen Tuning-Szene anzurechnen sein, so die Polizei in einer Aussendung.
Die Teilnehmer würden nicht der klassischen Tuning-Szene anzurechnen sein, so die Polizei in einer Aussendung.Robert Haas / SZ-Photo / picturedesk.com
Am Mittwoch führte die Grazer Polizei eine Schwerpunktkontrolle durch, bei der zahlreiche Übertretungen von Tuning-Fans geahndet wurden. 

Seit geraumer Zeit gibt es laut Polizeiangaben im Stadtgebiet Graz vermehrt Beschwerden hinsichtlich Lärmerregungen und Müllverunreinigungen bei verabredeten Treffen von Pkw-Lenkern im Bereich der Triesterstraße. In diesem Bereich kommt es in letzter Zeit auch vermehrt zu teilweise massiven Geschwindigkeitsüberschreitungen der meist in größeren Gruppen auftretenden Fahrzeuglenker.

Bei den Fahrzeugen handelt es sich vorwiegend um deutsche Fabrikate, an denen illegal technische Veränderungen vorgenommen worden sind.

Zahlreiche Strafzettel

Aus diesem Grunde führte das Stadtpolizeikommando Graz gestern Abend Schwerpunktkontrollen durch. Im Zuge von Lenker- und Fahrzeugkontrollen, sowie bei speziellen technischen Kontrollen von 80 Fahrzeugen wurden zahlreiche Verwaltungsübertretungen festgestellt.

Es wurden an die 60 Alkoholtests durchgeführt. Die gute Nachricht: alle verliefen negativ. Die Teilnehmer der Treffen seien nicht der typischen Tuning-Szene zuzuordnen, heißt es in einer Mitteilung der Polizei. Bei dem Schwerpunkt standen insgesamt zehn Polizeistreifen im Einsatz.

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