Abriss stand bevor

Altes Gasthaus in Vollbrand – Großeinsatz in NÖ

Großeinsatz beim "Wirzhaus Schmidt" in Langegg: Das Gebäude stand in Vollbrand – die Feuerwehr musste löschen.
Niederösterreich Heute
16.02.2025, 15:58
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Erst im Herbst 2024 war das "Wirzhaus Schmidt" in Langegg geschlossen worden, in den frühen Sonntagmorgenstunden fing das Gebäude plötzlich Feuer und stand in Vollbrand.

Die Feuerwehr hatte erst am 15. Februar noch eine große Übung absolviert – kurz darauf wurde es ernst, laut "NÖN" mussten 122 Silberhelme mit elf Feuerwehren ausrücken. Gegen 4 Uhr wurde die Alarmierung "B3" ausgegeben, ein stundenlanger Löscheinsatz folgte.

Um 8.30 Uhr konnte schließlich "Brand aus" gegeben werden, jetzt sind die Brandermittler am Zug.

Gebäude soll abgerissen werden

Die Gemeinde hatte das Gebäude erworben, ein Abriss des Gebäudes stand kurz bevor.

Gegen 4 Uhr war die Alarmierung erfolgt – genau zu der gleichen Adresse wie am Vortag bei der Übung. Bereits bei der Fahrt zum Feuerwehrhaus konnte ein ausgedehnter Gebäudebrand von den Einsatzkräften wahrgenommen werden. Umgehend wurde mit einem umfassenden Löschangriff begonnen. Eine weitere Ausbreitung des Brandes auf einen angrenzenden Stadel konnte erfolgreich verhindert werden.

"Einsatzstelle glich Eislaufplatz

Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich aufgrund der schwer beschädigten Gebäudestruktur und vielen versteckten Glutnestern schwierig. Die niedrigen Temperaturen um -6 Grad Celsius erschwerten die Löscharbeiten. "Die gesamte Einsatzstelle glich einem Eislaufplatz. Immer wieder fror das Löschwasser in den Schläuchen ein", so Bezirksfeuerwehrkommandant Harald Hofbauer.

Die Feuerwehr stand im Großeinsatz
FF Stadt Schrems

Bereits während der Löscharbeiten wurde Kontakt zur Polizei und dem zuständigen Brandursachenermittler aufgenommen. "Die Untersuchungen gehen in alle Richtungen. Wir unterstützen die Brandursachenermittlung mit Fotodokumentationen und Augenzeugenberichten", erklärt Hofbauer: "Auch für uns ist es wichtig, dass die Brandursache geklärt werden kann."

Von Gemeinde angekauft

Der finanzielle Schaden hält sich in Grenzen: "Das Gebäude wurde im letzten Jahr von der Stadtgemeinde Schrems angekauft und sollte abgerissen werden. Die Abbrucharbeiten hätten am Montag starten sollen. Aufgrund der Ermittlungen der Polizei wird sich dieser Termin etwas verschieben", so Vizebürgermeister der Stadt Schrems, Michael Preissl: "Wir sind froh, dass keine Personen zu Schaden gekommen, und keine weiteren Objekte betroffen sind."

Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es noch keine Erkenntnisse zur Brandursache. Die Ermittlungen der Polizei gehen in alle Richtungen. Da das Objekt mit einfachen Mitteln zugänglich ist, kann auch eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Mit einem Ermittlungsergebnis wird voraussichtlich im Laufe der nächsten Woche gerechnet.

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