Amazon hat den Mindestbestellwert für den kostenfreien Standardversand ohne Prime-Mitgliedschaft von 39 auf 49 Euro angehoben. Das entspricht einer Steigerung von rund 25 Prozent.
Die Änderung wurde ohne gesonderte Ankündigung auf der Support-Seite zum Thema Versandkosten umgesetzt. Wer unter diesem Betrag bleibt, zahlt Versandgebühren von rund drei bis vier Euro.
Wie chip.de unter Berufung auf das IT-Magazin WinFuture berichtet, wurden Hinweise aus der Nutzerschaft zum Auslöser der Diskussion. Viele Kunden werten die Umstellung als verdeckte Tarifänderung.
Die Anhebung betrifft ausschließlich Kunden ohne aktives Prime-Abo. Für Prime-Mitglieder bleibt der Versand unabhängig vom Bestellwert weiterhin kostenlos.
In Zeiten steigender Logistik- und Energiekosten versucht der Konzern offenbar, die Margen bei Einzelbestellungen zu sichern und gleichzeitig die Kundenbindung durch Prime-Abschlüsse zu fördern.
Ab dem 25. März 2026 wird Amazon standardmäßig auch Geschenke von externen Händlern auf Wunschlisten zulassen. Dabei werden die Lieferadressen der Empfänger an die Drittanbieter weitergegeben.