Amazon weist nun auf mögliche Lieferverzögerung hin

Ein Mitarbeiter verlädt Amazon-Packerl in einem Lkw. Amazon gab mögliche Lieferverzögerungen bekannt.
Ein Mitarbeiter verlädt Amazon-Packerl in einem Lkw. Amazon gab mögliche Lieferverzögerungen bekannt.Rolf Vennenbernd / dpa / picturedesk.com
Die Corona-Pandemie konnte den Online-Händler Amazon nicht bremsen, der Schnee kann es: Das Unternehmen weist nun auf längere Lieferzeiten hin.

Auch in Österreich weist Amazon aktuell bereits auf der Startseite darauf hin: "Schneefall: Längere Lieferzeiten möglich." Grund sind die derzeit massiven Schneefälle in Deutschland, die nicht nur den Verkehr beeinträchtigen. So musste der Betrieb in einer Logistikhalle in Leipzig vorübergehend eingestellt werden, weil sich große Schneemassen am Dach gesammelt hatten, berichtet die "Leipziger Volkszeitung". Gefahr für Mitarbeiter habe keine bestanden.

"Jede Sendung so schnell wie möglich"

"Aufgrund der gegenwärtig schlechten Wetterbedingungen in Deutschland kann es zu längeren Lieferzeiten als gewohnt kommen. Unsere Versandversprechen, die Ihnen auf den Detailseiten und beim Kaufabschluss angezeigt werden, berücksichtigen diese Situation bereits. Ungeachtet des dort angezeigten konkreten Versandversprechens versuchen wir jedoch natürlich, jede Sendung so schnell wie möglich zuzustellen", heißt es auf der Amazon-Webseite.

Die Situation in Österreich

In Österreich sollen sich die Lieferverzögerungen kaum zeigen – auch, weil Amazon in Österreich eigene Verteilzentren eingerichtet hat. Nur einzelne Verzögerungen, wenn etwa Produkte aus Deutschland erst nach Österreich geschickt werden müssen, müssen wohl eingeplant werden. In Leipzig beispielsweise waren in den vergangenen Stunden Dutzende Zentimeter Schnee gefallen, was sogar den Straßenverkehr zum Erliegen brachte.

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