Amoklauf löst neue Debatte über "Killerspiele" aus

Bild: Counter Strike

"Killerspiel" - dieses Wort fällt immer wieder in Zusammenhang mit Anschlägen, Bluttaten und Amokläufen. Auch jener 18-Jährige, der bei einem Amoklauf in München neun Menschen und dann sich selbst tötete, soll intensiv Ego-Shooter, konkret Counter Strike, gespielt haben. Zuletzt wurde nach dem Amoklauf von Winnenden 2009 in Deutschland ein Ego-Shooter-Verbot diskutiert. Nun flammt die Debatte neu auf.

"Killerspiel" - dieses Wort fällt immer wieder in Zusammenhang mit Anschlägen, Bluttaten und Amokläufen. Auch jener 18-Jährige, der neun Menschen und dann sich selbst tötete, soll intensiv Ego-Shooter, konkret Counter Strike, gespielt haben. Zuletzt wurde nach dem Amoklauf von Winnenden 2009 in Deutschland ein Ego-Shooter-Verbot diskutiert. Nun flammt die Debatte neu auf.

Sowohl aus dem Innenministerium, als auch aus der CDU, kamen bereits kurz nach dem Amoklauf Stimmen, die sogenannten "Gewaltspiele" einmal mehr zu hinterfragen. "Es gibt für alles Grenzen, wenn Gewalt damit gefördert wird", stellt etwa CDU/CSU-Vorsitzender Volker Kauder ein Verbot zumindest in den Raum. "Gewaltverherrlichende Spiele" hätten "auch eine schädliche Wirkung gerade auf die Entwicklung auch junger Menschen", so Bundesinnenminister Thomas de Mazière.
Doch greifen Jugendliche wegen Waffengewalt in Spielen im realen Leben auch zur Waffe? Eines steht für Forscher fest: Solche Spiele können Gewalt- und Mordfantasien der Täter verstärken, seien aber nicht die Ursache. Über die Einflussfaktoren von Shootern auf Menschen gibt es aber zahlreiche Meinungen.

Nur zwei Beispiele: aus dem Jahr 2016 sieht dagegen nicht den kleinsten Zusammenhang zwischen "Killerspielen" und Verhaltensstörungen, Aggressivität und Depressionen.

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