Ampel-Kommission fordert Lockdown im ganzen Land

Kommt jetzt der Lockdown in ganz Österreich?
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Die CoV-Ampel leuchtet in acht von neun Bundesländern weiterhin  "Rot". Die zuständige Kommission wünscht sich daher die Ost-Maßnahmen im ganzen Land. 

Am Donnerstag verkündete die Corona-Ampelkommission, dass das gesamte Bundesgebiet, mit Ausnahme von Vorarlberg, weiterhin eine rote Zone ist. Offiziell ist "die Risikolage für ganz Österreich unverändert mit sehr hohem Risiko einzustufen", in Vorarlberg ist es "nur" ein "hohes Risiko". Die Belastung des Gesundheitssystems sei im Vergleich zur Vorwoche weiter angestiegen, heißt es in der Empfehlung der Kommission. "Die COVID-spezifische Belastung der Intensivstationen lag per 24.3.2021 bei 22,4 Prozent bezogen auf alle gemeldeten Erwachsenen-Intensivbetten Österreichs. Die Prognoserechnungen zeigen erneute Anstiege der Auslastung von Intensivstationen auf über 30 Prozent in den nächsten 2 Wochen", warnen die Experten. 

"Aus diesem Grund empfiehlt die Corona Kommission allen Bundesländern und insbesondere den Bundesländern Wien, Burgenland und Niederösterreich Maßnahmen in den Spitälern zu setzen, um auf die Anstiege in den Intensivstationen vorbereitet zu sein." Weil in mehr als 81 Prozent der Fälle mittlerweile die hoch ansteckende britische Mutation nachgewiesen wird, geht die Ampel-Kommission sogar noch einen Schritt weiter. 

Maßnahmen in allen Bundesländern gefordert

Die Corona Kommission empfiehlt daher die notwendigen präventiven Maßnahmen zur Kontaktreduktion sowie regelmäßige, flächendeckende Testungen zu forcieren und begrüßt die Maßnahmen, die für die östlichsten Bundesländer vorgesehen sind, ausdrücklich. Die Kommission empfiehlt diese Maßnahmen auch für jene Bundesländer mit 7-Tagesinzidenzen über 200, das sind alle bis auf Vorarlberg, und steigenden Belagszahlen als präventives Instrument, um ähnliche Auslastungssituationen wie in den östlichen Bundesländern zu vermeiden.

In den aktuellen Empfehlungen nehmen die Experten auch Stellung zum Thema Schulschließungen. "Dem Offenhalten von Bildungseinrichtungen sollte oberste Priorität eingeräumt werden. Bei unvermeidbaren Schließungen ist dem Distance-Learning der Vorzug gegenüber generellen Schließungen einzuräumen", heißt es darin. 

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