Dicke Luft in Brasilien

Ancelotti bootet Neymar aus – "kann es nicht hinnehmen"

Neymar fehlt im Brasilien-Kader und zeigt sich alles andere als glücklich. Der Superstar reagiert auf die nächste Absage von Teamchef Carlo Ancelotti.
Sport Heute
17.03.2026, 08:33
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Neymar muss den nächsten Rückschlag hinnehmen. Der brasilianische Superstar wurde von Teamchef Carlo Ancelotti erneut nicht für den Kader nominiert. Seine Chancen auf eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft sinken damit weiter. Für den 34-Jährigen wäre es das erste Länderspiel seit Oktober 2023 gewesen.

Dabei stand Neymar zunächst noch auf der erweiterten Liste für die beiden Testspiele in den USA gegen Frankreich (26. März) und Kroatien (1. April). In der finalen Auswahl fehlt der Offensivspieler nun aber wieder. Die Entscheidung sorgt in Brasilien für große Diskussionen.

Auch Neymar selbst reagierte deutlich auf die Ausbootung. "Ich werde darüber sprechen, denn ich kann das nicht einfach so hinnehmen. Natürlich bin ich verärgert und traurig, dass ich nicht nominiert wurde", sagte er am Montagabend im Rahmen der Kings League. Gleichzeitig versuchte er, den Blick nach vorne zu richten.

"Aber der Fokus bleibt Tag für Tag, Training für Training, Spiel für Spiel. Wir werden unser Ziel erreichen. Es gibt noch eine letzte Nominierung für die Weltmeisterschaft, und mein Traum lebt weiter. Wir stehen das gemeinsam durch", erklärte der Angreifer kämpferisch.

Ancelotti ließ die Tür für ein WM-Comeback zwar offen, stellte aber klare Bedingungen. "Neymar kann bei der Weltmeisterschaft dabei sein. Wenn er zu 100 Prozent fit zur Weltmeisterschaft kommt, kann er dabei sein." Der Trainer begründete die Nicht-Nominierung mit dem aktuellen Fitnesszustand: "Weil er nicht zu 100 Prozent fit ist und ich Spieler brauche, die zu 100 Prozent fit sind."

Neymar kämpft seit seinem Kreuzbandriss im Oktober 2023 immer wieder mit körperlichen Problemen. Zwar zeigte er zuletzt mit starken Leistungen bei Santos auf, doch Rückschläge bremsen ihn regelmäßig. Ob es noch für die WM reicht, hängt nun vor allem von seiner körperlichen Verfassung in den kommenden Monaten ab.

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