Nach Umzug nach Sandringham

Andrews Nachbarn warnen vor "verschwitztem Pädo"

Neuer Name, neues Zuhause: Andrew Mountbatten-Windsor ist jetzt in Sandringham eingezogen. Doch nicht alle freuen sich über den prominenten Zuzug.
Nick Wolfinger
08.02.2026, 18:57
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Seine Familie hat ihm lange den Rücken gestärkt. Doch nach immer mehr Enthüllungen rund um den Epstein-Skandal war Schluss: Andrew Mountbatten-Windsor musste seinen Prinzentitel abgeben, wurde von der royalen Webseite entfernt und musste ausziehen. Von der Royal Lodge in Windsor ging es jetzt nach Sandringham. Herzlich willkommen fühlt er sich dort aber nicht – wie "20 Minuten" berichtet.

"Öffentliche Sicherheitsmitteilungen" tauchen auf

Kaum war Andrew an seinem neuen Wohnort angekommen, tauchten in Sandringham sogenannte "öffentliche Sicherheitsmitteilungen" auf. Darauf zu sehen: ein wenig schmeichelhaftes Bild des ehemaligen Prinzen und der Hinweis, dass ein "schwitzender Pädophiler" in der Nähe sei.

"Prince Andrew is a Sweaty Nonce"

Im Jahr 2022 veröffentlichte die britische Comedy-Rock-Band The Kunts mit "Prince Andrew is a Sweaty Nonce" einen satirischen Song über die Verbindungen Andrews mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. "Nonce" ist britischer Gefängnisjargon und bedeutet so viel wie Pädophiler. Der Song erreichte Platz 20 in den UK Singles Charts und Platz 1 in den UK Independent Singles Charts und den UK Singles Sales Charts.

Damit auch wirklich jeder weiß, um wen es geht, stehen sowohl Andrews alter als auch sein neuer Name auf den Plakaten. Zusätzlich gibt es eine Erklärung für die Warnung: Andrew sei ein "enger Freund des berüchtigten Pädophilen Jeffrey Epstein. Begeisterter Teilnehmer an seinem Sexhandelsnetzwerk. Zahlte Millionen, um zu versuchen, Überlebende zum Schweigen zu bringen."

Steckt eine politische Aktion dahinter?

In einem Video ist zu sehen, wie jemand eines der Plakate anbringt. Wer hinter der Aktion steckt, ist unklar. Ob es tatsächlich Nachbarn des Ex-Prinzen sind, wie manche Medien meinen, ist ebenfalls nicht gesichert.

Laut "20 Minuten" könnte auch die britische politische Kampagnengruppe "everyone hates elon" dahinterstecken. Ihre Postings verbreiteten sich besonders schnell. Das Video dazu wurde bis 7. Februar 2026, 21 Uhr, bereits mehr als 151.000 Mal gelikt und fast 4.000-mal kommentiert. Im Begleittext heißt es: "Der ehemalige Prinz Andrew musste nach der Veröffentlichung der neuesten Epstein-Akten in ein kleineres Haus in Sandringham umziehen. Keine Sorge, er bekommt den Empfang, den er verdient."

Anrainer genervt von Medienrummel

Egal, wer hinter der Plakat-Aktion steht: Auch die Leute in der Gegend sind nicht begeistert. Gegenüber dem "Daily Mirror" erzählt eine Frau, dass ihre bisher ruhige Straße nun von Medien und Kamerateams überrannt wird – sogar ein Hubschrauber sei schon über das Dorf gekreist.

Ihrer Meinung nach wäre Andrew besser "irgendwo im Wald" aufgehoben – "umgeben von Bäumen und weit weg von anderen Häusern". Auch Angestellte des Landsitzes in Norfolk dürften ähnlich denken. Wie "The Sun" berichtet, sollen sich mehrere von ihnen weigern, für den Ex-Prinzen zu arbeiten.

{title && {title} } NW, {title && {title} } 08.02.2026, 18:57
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