Angehörige der Opfer vergeben Attentäter

Nach dem schockierenden Amoklauf in Charleston, liegt tiefe Trauer über der Stadt. Der Verantwortliche des Massakers, das mit neun Toten endete, wurde in der Nacht auf Donnerstag erstmals angehört, auch Angehörige der Opfer wurden zugeschaltet. Die Reaktionen der Hinterbliebenen waren berührend.

  , liegt tiefe Trauer über der Stadt. Der Verantwortliche des Massakers, das mit neun Toten endete, wurde in der Nacht auf Donnerstag erstmals angehört, auch Angehörige der Opfer wurden zugeschaltet. Die Reaktionen der Hinterbliebenen waren berührend.

Der 21-Jährige hatte im Vorfeld angekündigt, "einem Haufen Leuten" wehtun zu wollen. Aufgrund seiner Aussagen hatten ihm zwei seiner Freunde sogar seine Waffe, eine Glock 45 Millimeter-Pistole, weggenommen. Auf Drängen einer Freundin eines der Beteiligten, hatten Sie ihm die spätere Tatwaffe jedoch wieder zurückgegeben.

In der Nacht auf Donnerstag (Ortszeit) fand die erste Anhörung des Täters statt. Auch Angehörige der insgesamt neun Todesopfer wurden per Video zugeschaltet, und hatten somit die Gelegenheit, dem Mörder ihrer Familienmitglieder die Meinung zu sagen.
Große Hassparolen blieben aber aus: Eine Frau, deren Schwester erschossen wurde, sprach davon böse und traurig zu sein, Raum für Hass dürfe es aber keinen geben: "Wir müssen vergeben". Alle anderen Angehörigen pflichteten ihr bei, sie vergaben dem 21-Jährigen.

Obama will Rassismus bekämpfen

"Rassismus bleibt ein Übel, das wir gemeinsam bekämpfen müssen", sagte US-Präsident Barack Obama in San Francisco. Aber ich vertraue darauf, dass wir irgendwann das Richtige tun."

Der mächtigste Mann des Landes errinnerte einmal mehr, dass allein im Jahr 2013 11.000 Menschen in den USA Waffengewalt zum Opfer fielen.

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